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Abenteuercamp in Brieselang

Feriengestaltung an frischer Luft Abenteuercamp in Brieselang

Rund 60 Kinder nehmen am Abenteuercamp teil, das seit Sonntag wieder auf dem Gelände der Herberge in Brieselang stattfindet. Organisiert wird es von der Kreissportjugend in Zusammenarbeit mit dem Humanistischen Freidenkerbund und dem Horizont-Verein. Bis zum Wochenende erwartet die Kinder reichlich Spaß an frischer Luft.

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Am Montag war Bewegung angesagt.

Quelle: Andreas Kaatz

Brieselang . Für Annabell ging es am zweiten Tag mit einem erhebenden Gefühl los. Das Geburtstagskind wurde nämlich von den Betreuern des diesjährigen Brieselanger Abenteuercamps auf einem Stuhl dreimal in den Himmel gestemmt. Und gleich danach begann für die nunmehr Neunjährige und die anderen 61 Kinder auf dem Gelände der Herberge die Fun-Olympiade: Schubkarrenrennen, Gummistiefelweitwurf, Wassertransport mit Schläuchen und vieles mehr.

Zum neunten Mal veranstaltet die Kreissportjugend zusammen mit dem Horizont e.V. und dem Humanistischen Freidenkerbund dieses Camp, bei dem auf die Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren viele Programmpunkte warten. „Das Camp ist sehr beliebt, auch diesmal waren die Plätze schnell belegt“, sagt Chefin Ines Zygowski. Manche Kinder sind schon zum wiederholten Male dabei, so wie unter anderem auch Lennard Tietz (13). Er ist bereits das dritte Jahr dabei.– „Hier kann man jeden Tag was erleben“, meint er. „Und außerdem ist es gut, das man mal von den Eltern weg ist“, fügt er grinsend hinzu. Wolf Heidemann (13), der ebenfalls das dritte Mal dabei ist, findet es schon jetzt schade, dass er nächstes Jahr nicht wieder teilnehmen kann. Ihm gefielen bisher auch die Ausflüge immer gut so wie in den Filmpark Babelsberg. Dieses Jahr geht es in den Freizeitpark nach Germendorf, inklusive Fotorallye.

Aber auch darüber hinaus halten die Organisatoren bis Sonntag eine Menge bereit für die Kinder, die aus dem gesamten Havelland kommen – aus Rathenow und Falkensee, Brieselang, Wustermark oder Milow. „Wir wollen in dieser Woche acht Boote aus Pappe bauen, in denen jeweils mindestens zwei Kinder Platz finden. Die Boote sollen dann am Sonnabend auf dem Nymphensee gegeneinander antreten“, sagt Ines Zygowski. Dabei werden die Camp-Kinder nicht unter sich bleiben. Teilnehmen werden auch Mädchen und Jungen des Robinson-Hortes Brieselang und des Jugendklubs in Wustermark. Ein weiterer Höhepunkt wird wieder die Nachtwanderung durch den grusligen Brieselanger Forst sein. Es gibt Bogenschießen und es werden T-Shirts gestaltet. Kurios soll es zudem beim Tag der Feiertage zugehen – mit Ostereiersuchen, Fasching und Weihnachtsbaumschmücken.

Zehn Betreuer kümmern sich um die Kinder. Zu ihnen zählt auch die 18-jährige Sophie Demuth. Fünf Jahre nahm sie als Kind am Camp teil, jetzt ist sie das zweite Jahr als Betreuerin aktiv. „Es macht mir Spaß. Ich finde gut, dass vieles draußen stattfindet, es ist sehr abwechslungsreich“, sagt sie. Das findet auch Vanessa Rickheim. Die 19-Jährige war als Kind auch dreimal im Camp, macht derzeit eine Ausbildung zur Erzieherin. „Das ist hier mal etwas anderes“, meint sie. Von Beginn an dabei ist Marcel Böttger (36). Er gehört zu den Initiatoren des Camps, das anfangs auch vom Technischen Hilfswerk mit organisiert worden war. „Wir haben in der Vergangenheit viel ausprobiert, mittlerweile hat sich das Camp bewährt“, sagt Böttger, der ansonsten als Clown Celly sein Geld verdient. Er wird bei der Disko zum Abschluss der Erlebniswoche als DJ für die passende Musik sorgen.

Von Andreas Kaatz

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