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Havelland Abgeordnete küren Herbst zur Beigeordneten
Lokales Havelland Abgeordnete küren Herbst zur Beigeordneten
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14:24 03.11.2016
Luise Herbst (Mitte) wurde als Beigeordnete gewählt. Barbara Richstein, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, und Bürgermeister Heiko Müller gratulierten. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Das war dann am Ende eine klare, freundliche Angelegenheit: Die Falkenseer Abgeordneten wählten mit 29 Ja-Stimmen, bei drei Enthaltungen und einer Gegenstimme Luise Herbst im ersten Wahlgang zur Beigeordneten des Bürgermeisters. Die Juristin tritt damit die Nachfolge der Dezernentin Ines Jesse an, die im Mai in die Landesregierung gewechselt war.

Bürgermeister Heiko Müller (SPD) hatte das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Postens, er schilderte noch einmal das Zustandekommen seiner Wahl. Die Falkenseer hatten die Stelle bundesweit ausgeschrieben und dabei erstmals mit einer professionellen Personalagentur zusammen gearbeitet. Die Agentur Kienbaum hatte die Bewerbungen gesichtet und gewertet.

Daraus waren vier Kandidaten für ein direktes Bewerbungsgespräch eingeladen worden, ein Mann zog kurzfristig seine Bewerbung aus persönlichen Gründen zurück. „Die Agentur und ich, wir sind unabhängig von einander zum gleichen, klaren Ergebnis gekommen“, beschrieb Heiko Müller das Ergebnis der Vorstellungsgespräche und die Entscheidung für Luise Herbst.

Die parteilose Juristin Luise Herbst hat an der Humboldt-Universität Berlin studiert. Sie ist derzeit Leiterin Recht und Regulierung bei der Atene KOM GmbH Berlin, zuvor hatte sie jahrelang bei der Beratungssozietät Kom-Solution Berlin gearbeitet. Luise Herbst lebt mit ihrer Familien seit einigen Jahren in Falkensee, die Kinder gehen hier zur Schule.

„Ich habe mich damals sehr bewusst für Falkensee entschieden“, sagte sie am Mittwochabend vor den Abgeordneten. Nun wolle sie mitgestalten, die Entwicklung Falkensees weiter voranzubringen. Das Bürgeramt, das Schulamt und das Ordnungsamt fallen in ihr Ressort, am 1. Januar 2017 wird sie die Aufgabe übernehmen.

Von Marlies Schnaibel

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