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Abkühlung gefällig?

So lässt sich das Wochenende in der Region aushalten Abkühlung gefällig?

Der Sommer zeigt sich an diesem Wochenende von seiner besten Seite. Die Sonne scheint auf hochfrequentierte Badeseen und Eisdielen im Havelland und Oberhavel. Wie man seinen Alltag ohne einen Hitzschlag übersteht? Die MAZ hat sich umgehört.

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Simon (8) und Jonas (6) Gewecke aus Falkensee erfrischen sich im heimischen Garten.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Oberhavel/ Havelland. Der Sommer zeigt sich an diesem Wochenende von seiner besten Seite. Die Sonne scheint auf hochfrequentierte Badeseen und Eisdielen in der Region. So schön ein heißer Sommertag jedoch auch ist, die Hitze setzt dem Körper meist mehr zu, als man ahnt. Vor allem im Arbeitsalltag sind Temperaturen ab 25 Grad kaum auszuhalten. Wie man seinen Alltag im Büro, Zuhause oder unterwegs ohne einen Hitzschlag übersteht? Die MAZ hat sich umgehört.

Kalte Steine für „Hugin“ und „Munin“

Wenn das Quecksilber jenseits der 30 Grad steht, bewegt sich Sarah Knothe am liebsten gar nicht. Und wenn die junge Hennigsdorferin doch mal vor die Tür muss, steckt sie die Sprühflasche ein, die normalerweise für ihre Pflanzen gedacht ist. Wo immer ihr danach ist, sprüht sie sich damit ein. „Ich bin wirklich sehr hitzeempfindlich, da mache ich mich lieber lächerlich“, sagt die 25-Jährige, die sich in diesen heißen Tagen nicht stressen lässt. Beeilen, sagt sie, ist bei Hitze der Tod. Für ihre Meerschweinchen „Hugin“ und „Munin“ legt die Hennigsdorferin übrigens Steine in die Tiefkühltruhe, im Käfig sorgen sie so für Abkühlung. „Ich lasse mir eben etwas gegen die Hitze einfallen“, so die junge Frau. Auch in der Falkenseer MAZ-Redaktion ist die Sprühflasche oder ein Zerstäuber, den es im Drogeriemarkt für wenige Euro gibt, nicht mehr wegzudenken. Das Wasser legt sich auf die Haut und erfrischt sofort. Einen Spritzer für die Kollegen sollte man übrigens auch immer einplanen, natürlich nur auf Nachfrage.

Kühles Bier im Schatten der Bäume

„Ich halte die Hitze einfach aus“, sagt hingegen der 20-jährige Falkenseer Manuel Enzkat. „Ich versuche so viel, wie möglich zu trinken und so oft es geht meine Handgelenke unter kaltes Wasser zu halten.“ An freien Tagen oder nach der Arbeit trifft sich Enzkat am liebsten mit Freunden am Falkenhagener See und genehmigt sich ein kühles Bier. „Heute gehe ich allerdings noch auf einen Abiball. Bei 34 Grad im Anzug, was gibt es Besseres“, scherzt der Falkenseer.

Wasser, Saftschorlen, ungesüßtes Kräuter- oder Früchtetees

„Die Leute scheinen sich gut auf die heißen Tage eingestellt zu haben. Bis gestern wurde niemand hitzebedingt in die Nauener Havelland-Klinik eingeliefert“, sagt Notarzt Sören Stolper. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Herzkranke sowie kleine Kinder und Schwangere. Der Mediziner rät, vor allem Wasser, Saftschorlen, ungesüßtes Kräuter- oder Früchtetees zu trinken. Auf Kaffee oder Alkohol sollte man eher verzichten. „Und man sollte leichte Kost essen, die man ruhig etwas mehr salzen kann, wenn man stark schwitzt“, so Stolper.

Kultur in der kühlen Scheune und Kirschen am Straßenrand

Bekommt man trotz der drückenden Hitze am Wochenende Lust auf Kultur, schwitzt es sich noch am angenehmsten in Oberhavel. Große Bäume spenden Schatten im Hof des Kurt Mühlenhaupt Museums in Bergsdorf. Kaffee und Kalte Getränke, sowie ein Stück selbst gebackener Obstkuchen lassen sich problemlos auch bei über 30 Grad genießen. Und sollte es dann doch zu heiß werden, findet man in der alten Scheune Abkühlung. Derzeit werden dort Bilder des berühmten Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi ausgestellt. Auf dem Rückweg Richtung Autobahn säumen Obstverkäufer den Straßenrand. Leckere Kirschen wachsen gerade überall in der Region. Und wer sie nicht pur genießen möchte, kocht sich einfach eine Kirschsuppe, die, wenn sie aus dem Kühlschrank kommt, herrlich erfrischt.

Wasserspielplatz im MAFZ

Wer auf Wasser nicht verzichten möchte, aber keine Lust auf überfüllte Badegewässer hat, der ist im MAFZ in Paaren im Glien genau richtig. Der neue Wasserspielplatz, der erst im Mai offiziell eröffnet wurde, ist besonders für die kleinen Besucher ein Highlight.

Mehr zum Sommer in Brandenburg unter www.MAZ-online.de/Sommer

Von Laura Sander und Marco Paetzel

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