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Advent-Allerlei vor dem Bahnhof

Dallgow-Döberitz Advent-Allerlei vor dem Bahnhof

Zahllose Besucher strömten zum gemütlichen Weihnachtsmarkt in Dallgow-Döberitz. Der bot auf dem Bahnhofsvorplatz allerlei Weihnachtliches und dabei manche Überraschung. Dazu zählten originelle Objekte aus Abfall.

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Petra Bragemann aus Dallgow an ihrem Stand mit Adventskränzen und Weihnachtsdeko.

Quelle: Hans-Peter Theurich

Dallgow-Döberitz. Eine große, geschmückte Tanne auf dem Platz vorm Bahnhof, beleuchtete Buden und viele fröhliche Menschen - so feierten die Dallgow-Döberitzer auf ihrem Weihnachtsmarkt am Sonnabend. Neben dem Baum hatte Olaf Kolecki aus Falkensee seine Schafe im Gatter untergebracht, sehr zur Freude der Kinder.

Die vielen Besucher amüsierten sich bei Glühwein, Kartoffelpuffern und Bratwürsten. Der Duft von Popcorn und gebrannten Mandeln lag über dem Platz. Ein Blasorchester stimmte Adventslieder zum Mitsingen an. Der Förderverein Dallgow-Dorf hatte den Markt organisiert. Die Mitglieder verkauften Punsch mit Schuss und Schmalzbrote an das dichtgedrängt stehende Publikum. Die vielen Buden, im Karree aufgestellt, sorgten für gemütliche Atmosphäre. Geschenke für jeden Geschmack wurden geboten. Edle Gestecke und prächtige Adventskränze von Petra Bragemann aus Dallgow lockten viele Neugierige an. Eine Krippe to go aus Olivenholz passt bequem in die Hosentasche. Angeboten auf dem Stand der Fazenda da Esperanza aus Neuhof. Das Holz stammt von einem Schnitzer aus Bethlehem in Israel, weihnachtlicher geht es nicht!

Noch mehr Holz hatte Erhard Beer ausgestellt. Er drechselt Schalen und Kerzenständer aus heimischen Bäumen. „Ich bekomme viel Material geschenkt, meine Freunde wissen, wie groß mein Bedarf ist“, sagte der ehemalige Lehrer. Gekonnt didaktisch hat der Rentner aus Falkensee Holzproben beschriftet, so dass der Laie die Maserung der Bäume erkennen kann. Britta Roock aus Berlin verkaufte Allerlei aus alten Verpackungen von Gummibärchen, Katjes-Lakritz und Schokoladen-Tafeln. „Alles selbst gemacht“, erklärte sie. Sie arbeitet mit Fundstücken oder geschenkten Kurzwaren, und wenn ein Sofa entsorgt werden muss, holt sie sich den Mikrofaser-Stoff, bevor das Möbel in den Müll kommt. Damit polstert sie die Handy-Futterale. Bis zu 90 Prozent Wiederverwertung erreicht sie auf diese Weise. Für ihre Arbeit erhielt sie den Maker-Fair-Preis 2017 auf der Selbermacher-Schau „Maker Fair“ in Berlin.

Viele bunte Steine, Schmuck und Accessoires funkelten dem Besucher entgegen am Stand „Scherbenzauber“ der Mosaik-Künstlerin Claudia Kunert. Die Falkenseerin freute sich über die gute Stimmung und interessierte Kunden, bei denen sich mancher für ihre Kurse an der Volkshochschule interessierte.

Von Judith Meisner

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