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Havelland Immer wieder Ärger mit dem versteckten Schild
Lokales Havelland Immer wieder Ärger mit dem versteckten Schild
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06:55 15.03.2018
Verstecktes Schild am Bürgeramt Falkensee. Quelle: Marlies Schnaibel
Nauen/Falkensee

„Leider kann man im Stadtbad Nauen nur bar bezahlen und nicht mit Geldkarte“, ärgert sich Harry Brümmer aus Nauen. Die Leitung möchte das nicht, wurde dem Rentner gesagt. Dabei gehört er zu denen, die nicht gern so viel Bargeld mit sich herumtragen, wenn sie Dauerkarten oder Ähnliches für den Saunabesuch kaufen wollen.

Bargeldlose Bezahlung

Offensichtlich ist unser Leser nicht der Einzige, der das so sieht. „Es kamen bereits Anfragen von Besuchern und es wird zurzeit die Möglichkeit einer bargeldlosen Bezahlung im Café geprüft“, antwortet dazu Nauens Stadtbadchef Carsten Zieris, Geschäftsführer der DLG.

Kein Parkverbotsschild gesehen

„Wir prüfen“, ist auch die Antwort auf ein Anliegen, das unser Leser Günter Pfeiffer aus Perwenitz hat. Er hatte das Problem in Falkensee. Und das Problem ist ein Strafzettel für Parken im Parkverbot. „Ich bin übers Bürgeramt und die kleine Encke-Straße in die Scharenbergstraße gefahren, dort habe ich geparkt, ein Parkverbotsschild stand auf der Seite der Straße aber nicht“, beschreibt unser Leser seine Erfahrung. „Ich bin ein ehrlicher Mensch, aber hier fühle ich mich ungerecht behandelt“, sagt Günter Pfeiffer.

Parkverbot am Parkplatz

Ein Vor-Ort-Termin zeigt, dass er aber nicht im Recht ist. In der ganzen Zone der Scharenbergstraße besteht Parkverbot. Ein entsprechendes Schild steht am Anfang der Straße, ausgehend vom Kreisel in der Poststraße. Und ein zweites Schild steht direkt am Bürgeramt, diesen Weg hatte unser Leser gewählt. Allerdings muss man sagen: Dieses zweite Schild ist so gut wie nicht zu sehen, es steht hinter Eingang und Hauswand ziemlich versteckt, zudem an einer Stelle, wo sich der Autofahrer beim Einbiegen möglichst auch auf Fußgänger und Radfahrer konzentriert.

Recht mag die Stadt haben. Trotzdem bleiben Fragen: Warum steht dieses Schild derart schlecht einsehbar? Warum steht das Parkverbotsschild direkt vor einem öffentlichen Parkplatz hinter dem Bürgeramt? Wäre der Anfang der Encke-Straße nicht der bessere Standort für das Schild?

Parkraumkonzept wird überarbeitet

„Wir werden diese Situation noch einmal überprüfen“, sagt dazu Falkensees Bürgermeister Heiko Müller. Es gibt immer mal wieder Autofahrer, gerade von außerhalb, die beklagen, die Parkverbotsschilder nicht wahrgenommen zu haben. „Auch am Kreisel werden sie wohl übersehen, wenn sich Autofahrer beim Abbiegen auf andere Verkehrsteilnehmer konzentrieren müssen“, weiß das Stadtoberhaupt.

Weil generell über das Parkraumkonzept in Falkensee geredet werden muss, kommen auch diese Schilder auf den Prüfstand. „Das Ziel muss sein, dass die Autofahrer die Schilder schneller erfassen können“, sagt Müller. Möglich wäre das Abschaffen der Zonen-Schilder und das Aufstellen von Parkverbotsschildern direkt an der Straße.

Geprüft werden soll in diesem Zusammenhang auch, ob künftig Kurzzeit-Parkplätze am Ring um den Pendlerparkplatz an der Stadthalle eingerichtet werden können. Die Stadt selbst kann solche Regelungen nicht treffen, sie müsste sie dann beim Landkreis beantragen, der die verkehrsrechtlichen Anordnungen erteilen kann.

Von Marlies Schnaibel

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