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Die AfD hat Kai Berger nominiert

Bürgermeisterwahl Premnitz Die AfD hat Kai Berger nominiert

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat auf einer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend in Falkensee Kai Berger für die Bürgermeisterwahl in Premnitz nominiert. Damit ist er neben Christian Peter (CDU), Ralf Tebling (SPD) und Felix Burghardt (Einzelbewerber) der vierte Kandidat beim Urnengang am 10. April.

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Kai Berger (links) erhält Glückwünsche zu seiner Nominierung vom AfD-Kreisvorsitzenden Kai Gersch.

Quelle: privat

Premnitz. Der Premnitzer Kai Berger (44 Jahre) steht vor der größten Herausforderung seiner noch jungen politischen Karriere. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat ihn auf einer Mitgliederversammlung ihres Kreisverbandes am Donnerstagabend in Falkensee für die Bürgermeisterwahl am 10. April in seiner Heimatstadt nominiert. Bei der Kommunalwahl im Mai 2014 war er für die AfD in den Kreistag und in die Stadtverordnetenversammlung Premnitz eingezogen. Auf der Versammlung am Donnerstag hat ihn seine Partei außerdem noch zum 1. Stellvertreter des AfD-Kreisvorsitzenden Kai Gersch gewählt. „Mit Kai Berger haben wir einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt“, sagt Kai Gersch, „der tief verwurzelt mit der Stadt Premnitz ist.“ Er kenne die Probleme der Bürger genau und könne anpacken. Die AfD sei stolz darauf, für Premnitz eine wirkliche Alternative präsentieren zu können.

Mehr Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche

Kai Berger hat Maschinist für Wärmekraftwerksanlagen gelernt, war 20 Jahre Automobilverkäufer und ist jetzt tätig als selbstständiger Unternehmer. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinen wichtigsten Schwerpunkten befragt, nennt Kai Berger zuerst die umstrittene Verkehrsregelung mit einer sogenannten „unechten Einbahnstraße“ auf dem Kiefernweg in der Premnitzer Siedlung. Dort müsse schnell eine Lösung gefunden werden, sagt er, so wie jetzt könne es nicht bleiben. Wichtig sei für ihn, teilt er mit, die Probleme und Wünsche von Kindern und Jugendlichen mehr zu berücksichtigen. Die Lösung könne die Gründung eines Kinder- und Jugendbeirats sein – ähnlich wie der Seniorenbeirat der Stadt, der sehr gute Arbeit leiste.

Zudem ist die Sauberkeit in Premnitz nicht überall so, wie Kai Berger es gerne hätte. Der Havelspielplatz mache ein ungepflegten Eindruck, findet er. Seit Jahren schon liege zudem viel Abfall entlang der B 102-Ortsdurchfahrt von Mögelin. „Sieht denn der Ortsvorsteher Ralf Tebling das nicht?“, fragt er in Richtung seines Mitbewerbers von der SPD. Nicht zuletzt nennt Kai Berger noch die Verbesserung des Freizeitangebotes durch den Bau eines Kinder-, Jugend- und Freizeitzentrums auf dem Gelände des Premnitzer Stadions. Vernünftige Umkleidekabinen für Fußballer, Leichtathleten und andere Sportler gehörten dazu. Er sagt, ein neues Freizeitzentrum wäre auch ein guter Anlaufpunkt für die in der Stadt untergebrachten Flüchtlinge und deren Kinder.

Erster Wahlgang am 10. April

Der erste Wahlgang der Premnitzer Bürgermeisterwahl findet am 10. April 2016 statt.

Eine Stichwahl würde am 24. April stattfinden.

Bereits nominiert sind Ralf Tebling von der SPD und Christian Peter von der CDU.

Als Einzelkandidat tritt Felix Burkhardt an, der in der Stadtverwaltung angestellt ist.

Wahlvorschläge können noch bis zum 4. Februar eingereicht werden.

Um möglichst vielen Premnitzern seine Vorstellungen mitzuteilen, will Kai Berger rechtzeitig vor der Wahl noch Flyer verteilen und an einem Info-Stand an verschiedenen Stellen des Stadtgebietes seine Schwerpunkte erklären. Auf die Frage, warum die Premnitzer ihn wählen sollten, sagt er: „Ich bin in Premnitz aufgewachsen und verwurzelt. Und ich in ein umgänglicher Mensch, mit dem man reden kann.“ Niemand solle sich scheuen, ihn einfach anzusprechen.

Wenn er Bürgermeister werden würde, beantwortet er die entsprechende Frage, würde er feste Sprechzeiten einrichten, um dann nur für die Bürger da zu sein. Nachdem er in den Kreistag und die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden sei, erzählt Kai Berger, werde er oft angesprochen, wenn er in der Stadt unterwegs oder beim Einkaufen sei. Die Premnitzer berichteten ihm von ihren Problemen, Wünschen und Ideen. Das finde er sehr gut und das sollte auch so bleiben, falls er die Bürgermeisterwahl gewinnen würde.

Von Bernd Geske

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