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„Airport Stölln“ bekommt neue Ausstellung

Flugmodelle und Interflug-Geschichte „Airport Stölln“ bekommt neue Ausstellung

Auch wenn die Buga inzwischen Geschichte ist, bleibt der „Airport Stölln“ erhalten. Der Otto-Lilienthal-Verein Stölln hat ihn für 30.000 Euro vom Buga-Zweckverband übernommen. Die Sternenpark-Ausstellung und der Tresen für der Buga-Gastronomie sind inzwischen abgebaut. So wurde in kurzer Zeit Platz geschaffen für die Umgestaltung.

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Quelle: N. Stein

Stölln. Auf dem Gollenberg im „Airport Stölln“ erinnert nur noch wenig an die ereignisreichen Tage der diesjährigen Saison. Genutzt wurde der Pavillon zur Bundesgartenschau für eine Gastronomie und eine Ausstellung Sternenpark Westhavelland. Auch Videos zum Sternenpark und von der spektakulären Landung der Lady Agnes auf dem Gollenberg konnten die Besucher dort anschauen. Auch wenn die Buga inzwischen Geschichte ist, bleibt der „Airport Stölln“ erhalten. Der Otto-Lilienthal-Verein Stölln hat ihn für 30.000 Euro vom Buga-Zweckverband übernommen.

Die Sternenpark-Ausstellung und der Tresen für der Buga-Gastronomie sind inzwischen abgebaut. So wurde in kurzer Zeit Platz geschaffen für die Umgestaltung. Damit begonnen hat der Verein im 220 Quadratmeter großen Ausstellungsteil des Pavillons. An feinen Schnüren sicher mit der Decke verbunden, schweben bereits fünf Flugzeugmodelle durch den Ausstellungsraum. Das Modell einer Junkers 52 hat mit direkten Besucherblickfang vom Eingang einen repräsentativen Platz im Ausstellungsraum bekommen.

In kurzer Zeit Platz geschaffen

Angefertigt wurden die Modelle vom Modellbauer Helmut Wernicke aus Rathenow. Der Otto-Lilienthal-Verein selbst hat ein Modell beigesteuert. Es ist natürlich das Modell der IL 62, mit der Flugkapitän Heinz-Dieter Kallbach und seine Crew am 23. Oktober 1989 auf dem Gollenberg gelandet ist.

Am Samstag, 24. Oktober, zum 26. Landungsfest auf dem Gollenberg können Besucher die sich dann sicherlich noch im Ausbau befindliche Ausstellung das erste mal besichtigen. Mit vielen kleinen Ausstellungsstücken zur Geschichte der DDR-Fluggesellschaft werden bis dahin auch Vitrinen gestaltet sein. Frank Golik und Thomas Zühlke haben sie am Dienstag bereits im Ausstellungsraum aufgestellt.

Auch das Video von der Landung wird gezeigt

Weitere Ausstellungstücke zur Interflug-Geschichte werden in den kommenden Monaten hinzukommen und die in der Lady Agnes zu besichtigenden Ausstellung ergänzen. Nutzen möchte der Verein den Ausstellungsraum zukünftig auch für Veranstaltungen und zum „Sekt anstoßen“ bei Hochzeiten im Flugzeug. Weiterhin gezeigt wird natürlich das Video von der Landung.

Die ehemalige Buga-Gastronomie wird der Verein bis zur Saisoneröffnung 2016 für einen Besucherservice mit Informationen rund um die Fliegerei und Souvenirs herrichten. Auch Kaffee trinken soll möglich sein. Ob die technische Möglichkeit besteht, einen Teil der vorderen Kunststofffassade durch Glas zu ersetzen, möchte der Vereinsvorsitzende Horst Schwenzer von Fachleuten prüfen lassen. Könnte so ein großen Glasfenster geschaffen werden, hätten die „Airport“-Besucher einen schönen Blick auf die Lady Agnes und ihr grünes Umfeld.

Von Norbert Stein

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