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Alle Ortsteile präsentierten sich

Brunnenfest in Wustermark Alle Ortsteile präsentierten sich

Mit einem neuen Konzept ging das Wustermarker Brunnenfest in diesem Jahr an den Start. Es gab keinen großen Rummmel, stattdessen konnten sich erstmals auch die anderen Ortsteile der Gemeinde Wustermark präsentieren. Für Kinder gab es viele Aktionen

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Einen Karneval der Tiere stellte das Duo Accordina mit Christian Koch und Ina Hohenwaldt (hinten) zusammen

Quelle: Hans-Peter Theurich

Wustermark. Weniger Rummel als früher gab es beim traditionellen Brunnenfest in Wustermark am Sonnabend. Dafür bekamen alle Ortsteile der Gemeinde Gelegenheit, sich zu präsentieren – so lautete das neue Konzept des veranstaltenden Ortsbeirats Wustermark. „In den vergangenen Jahren hatten wir größere Veranstaltungen, die drei Tage dauerten. Diesmal hat der Ortsbeirat alle Wustermärker Gemeinden um Mithilfe beim Brunnenfest gebeten“, erklärte Elke Schiller (WWG) von der Gemeindevertretung.

Über großen Zuspruch von Kindern freute sich der Verein Historia Elstal. Anhand von Plakaten konnten sie sich über die Geschichte der verschiedenen Ortsteile Wustermarks informieren und an einem Quiz teilnehmen. „Die Jugendlichen haben Freude daran und helfen sich gegenseitig. Die Gewinner werden später ausgelost“, sagte Eberhard Schönefeld von der Eisenbahnabteilung des Vereins.

Auf junge Besucher warteten allerlei Attraktionen, etwa das Duo Accordina im Festzelt. Christian Koch und Ina Hohenwaldt aus Berlin begeisterten mit Gitarre und Gesang auch die Erwachsenen. Vor einer eindrucksvollen Kulisse der afrikanischen Steppe lagen Masken von Löwen, Elefanten und Giraffen. Damit ließ sich vortrefflich spielen. Als zwei Mädchen alten Trompeten elefantöse Töne entlockten, war der Karneval der Tiere komplett. Das Duo hat sich der anspruchsvollen Musik mit Texten für Kinder verschrieben. Diese Mischung machte allen großen Spaß und brachte die Kleinen zum Tanzen und die Großen zum Mitsingen.

Die Künstlerin Monika Taterra hatte jede Menge buntes Papier und Bänder mitgebracht. Sehr eifrig suchten vor allem Mädchen nach passenden Farben im Material für Sterne und kunstvoll gefaltete Würfel. Die Hüpfburg und das Kinderschminken erfreuten sich ungebrochenen Zuspruchs. Neben dem Brunnen drehte ein kleines Kinderkarussell still und gemächlich seine Runden.

Die Grundschule Otto Lilienthal verkaufte an einem Stand Gemüse. Kürbisse in jeder Form, Rote Bete und Porree gab es im Überfluss. „Wir haben uns der Gemüse-Ackerdemie angeschlossen. Das ist unsere erste Ernte“, sagte Petra Blau stolz, die Vorsitzende des Fördervereins der Schule. In der „Ackerdemie“ lernen Kinder, dass Gemüse aus der Erde wächst und nicht im Supermarkt.

Mit den Worten „Hier gibt es fromme Sprüche“ lud Pfarrerin Heike Benzin Gäste ein, beim Kirchbauverein Wustermark und Buchow-Karpzow Postkarten havelländischer Gotteshäuser erwerben. „Die Hobbyfotografin Ursula Grünwald hat die Aufnahmen gemacht und mit historischen Bildern kombiniert“, sagte Heike Benzin. Auch der Kalender 2016 ist schon fertig. Erhältlich ist er, wie die Postkarten, im Pfarramt. Das Entgelt wird für einen guten Zweck gespendet.

Die Wernitzer hatten nicht nur ein gegrilltes Wildschwein beigesteuert: Gerda Krauß und Ulrike Bommer warben mit einem Schild „Menschen willkommen“ für die beste Himbeerbowle aller Zeiten. Auch die Initiative für Flüchtlinge „Willkommen in Wustermark“ zeigte Flagge mit einem Info-Stand.

Das abgespeckte Brunnenfest gefiel nicht allen Besuchern. Selbst wenn sich die Sonne manchmal blicken ließ, blieb es doch mangels Zuspruch sehr beschaulich.

Von Judith Meisner

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