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Alte Klinker, neue Steine

Tag der Architektur Alte Klinker, neue Steine

Für den bundesweiten Tag der Architektur sind auch drei Objekte aus dem Osthavelland ausgewählt worden. Am 26. Juni können Häuser in Ribbeck, Ketzin und Brieselang besichtigt werden.

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Landhaus Ribbeck: vom Schafstall zum Kulturort.

Quelle: Schnaibel

Havelland. Bundesweit machen am letzten Sonntag im Juni Architekten mit einem besonderen Tag auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit Bauherren öffnen sie Häuser und laden zum Besuch ein, um über modernes Bauen zu informieren.

Modernes Bauen kann dabei auch Sanieren von alten Gebäuden bedeuten, wie das Havelland zeigt. Drei der 38 Objekte und Freianlagen, die im Bundesland Brandenburg besichtigt werden können, liegen im Osthavelland. Am 26. Juni lohnt sich für Architekturfreunde somit ein Besuch in Ribbeck, Ketzin und Brieselang. Ausgewählt wurden Objekte, die in den vergangenen drei Jahren entstanden sind. Architektur, Landschafts- und Innenarchitekturbeispiele stellen sich nach dem Motto der Brandenburgischen Architektenkammer „Architekten schaffen Räume“ vor.

In Ribbeck hat Arndt Hermann aus einem verfallenen, historischen Schafstall das Landhaus Ribbeck gemacht. „Wir haben uns von Arndt Hermann für den alten Schafstall begeistern lassen“, sagt Hausherrin Claudia Jung. Die Malerin und ihr Mann haben die vom Architekten geschaffenen Räume mit Leben erfüllt: Das Haus beherbergt heute eine Wohnung, ein kleines Art-Hotel, ein Café sowie eine Galerie und Ateliers. Auch Tango wird hier regelmäßig getanzt. „Behutsam wurden zerstörte Teile rekonstruiert und der beeindruckende Dachstuhl nutz- und sichtbar gemacht. Als moderne Elemente treten ein Lichtband im First und ein Betonrahmen anstelle eines Anbaus hervor, ohne den Gesamteindruck zu beeinträchtigen“, lobt die Architektenkammer.

Auf historischem Grund bewegten sich auch die Architekten Susanne Weber, Tanja Hipp und Rebeca Rodriquez in Ketzin/Havel. Sie planten den Späth’schen Gutshof. Das Ensemble umfasst das Gutshaus, das ein Gästehaus wurde, einen Rinderstall, der zum Wohn- und Geschäftshaus umgebaut wurde, und den Hof, auf dem ein Bistro-Pavillon Platz fand. Er soll ein öffentlich zugänglicher Bürgerplatz sein.

Landesweit können sich Besucher umsehen, wie alte Gebäude - Post, Hauptzollamt, Reithalle, Mühle oder Plattenbau - umgebaut und umgenutzt werden.

 Tag der Architektur

Tag der Architektur: In Brieselang entstand dieses Haus neu.

Quelle: privat

Nicht alte Steine, sondern moderne Materialien kamen in Brieselang zum Einsatz. Das Falkenseer das Büro Seidl + Seidl Architekten stellt mit der Bauherrschaft ein individuelles Einfamilienhaus vor, das mit großzügiger Raumaufteilung, der Farb- und Materialkonzeption und den Außenanlagen überzeugt.

Am Sonntag, dem 26. Juni, sind die meisten Häuser von 13 bis 18 Uhr geöffnet, für 13, 15 und 17 Uhr werden Führungen angeboten, in Brieselang aber erst ab 15 Uhr.

Adressen Landhaus Ribbeck, Uhlenburger Weg 2 B; Eigenheim Brieselang, Am Wald 9 und Späth’scher Gutshof Ketzin, Rathausstraße 3.

Von Marlies Schnaibel

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