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Alter Sportplatz Premnitz wird Eigenheimgebiet

Wohnen Alter Sportplatz Premnitz wird Eigenheimgebiet

Der alte Sportplatz von Premnitz, auf dem jahrzehntelang die Schausteller gastierten, soll zu einem Eigenheimgebiet umgestaltet werden. Die Voraussetzung dafür ist der Ausbau der Clara-Zetkin-Straße, der spätestens im Juli beginnen soll. Ist die Straße Ende des Jahres fertig, werden die fünf Sportplatz-Parzellen verkauft.

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Nicht mehr lange wird der alte Premnitzer Sportplatz so leer sein wie jetzt. Bald werden dort Eigenheime gebaut.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Die Möglichkeiten für den Eigenheimbau sind in Premnitz schon seit vielen Jahren sehr begrenzt, weil die Stadt dafür allein ohne ihre Ortsteile Döberitz und Mögelin nur wenige Flächen hat. Um diesem Mangel mal wieder ein wenig abzuhelfen, ist sogar die Entscheidung gefallen, den alten Sportplatz an der Clara-Zetkin-Straße einer neuen Bestimmung zuzuführen. Zirkus-Unternehmen und Schausteller, die nach Premnitz kamen, gastierten seit Jahrzehnten immer dort. Damit ist es bald vorbei, denn der alte Sportplatz wird umgewandelt ein Eigenheimgebiet. Schausteller sollen künftig ihre Zelte im Bereich der „neuen“ Sportplätze an der Fabrikenstraße errichten.

Wasser- und Abwasserverband ist mit einbezogen

Die Stadtverwaltung hat diesen Plan schon länger. Er kann aber erst jetzt verwirklicht werden, weil die auch schon etwas länger geplante Erneuerung der Clara-Zetkin-Straße nun endlich umgesetzt wird. Deren Ausbau und Umgestaltung ist nämlich die Voraussetzung dafür, dass das neue Eigenheimgebiet Sportplatz erschlossen werden kann. Das Bauprogramm steht bereits fest. Der Hauptausschuss im Juni soll die Vergabe der Arbeiten beschließen, unmittelbar danach soll der Bau beginnen. Mit einbezogen ist der Wasser- und Abwasserverband, der die Anschlüsse für die neuen Einfamilienhäuser gleich mit verlegt. Läuft alles glatt, ist die Erneuerung der Clara-Zetkin-Straße im Spätherbst dieses Jahres abgeschlossen.

Der Ausbau der Clara-Zetkin-Straße

Beginnen soll der Ausbau der Clara-Zetkin-Straße so schnell wie möglich nach der Auftragsvergabe durch den Hauptausschuss im Juni.

Erneuert wird sie auf einer Länge von 275 Metern.

Die Fahrbahnbreite wird wie jetzt zwischen fünf und 6,50 Meter liegen.

Gehwege wird es auf beiden Seiten geben, neu auf Sportplatzseite.

Als Besonderheit wird die Borsteinkante auf der jetzt Sportplatz- und künftig Wohngebietseite flach ausgeführt. Die Bauherren können so frei entscheiden, wo sie ihre Grundstückszufahrt anlegen wollen.

Dann sei auch der Zeitpunkt gekommen, sagt der Premnitzer Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos), die Verkaufsaktivitäten für die Parzellen des alten Sportplatzes zu beginnen. „Das ist eine attraktive Lage“, findet er, „ich bin mir sehr sicher, dass wir dafür Interessenten finden.“ Wie er sagt, soll der gesamte alte Sportplatz in nicht mehr als fünf Eigenheimgrundstücke eingeteilt werden. Das bedeutet, jedes wird rund 1000 Quadratmeter groß und reicht fast bis an die Bahn heran. Die Verwaltung hatte einmal die Vorstellung, das Gebiet stärker zu teilen. Die Möglichkeit einer doppelten Reihe sei untersucht worden. Es habe sich aber heraus gestellt, dass für die Stadt diese Variante nicht wirtschaftlich wäre.

Alle Eigenheimgebiete sind schnell belegt worden

Gemäß jetziger Planung kommt der Stadt bei dem neuen Wohngebiet lediglich die überschaubare Aufgabe zu, die fünf Grundstücke zu verkaufen. „Alle Eigenheimgebiete, die wir in den letzten Jahren ausgewiesen haben“, resümiert Roy Wallenta, „sind auch schnell belegt gewesen.“ Er nennt die Heimstraße, am Schienenberg und natürlich den Postberg. 2014 und 2015 seien in Premnitz allein pro Jahr rund zehn Eigenheime gebaut worden, hat der Bürgermeister ermitteln lassen. Aktuell seien sechs im Bau. Im Ortsteil Mögelin wurden 2014 und 2015 jeweils sieben bis acht Eigenheime errichtet, die meisten an der Ringstraße. Gegenwärtig sind in Mögelin sechs in Arbeit. Im Ortsteil Döberitz gab es im betrachteten Zeitraum nicht ein einziges neu gebautes Eigenheim.

Von Bernd Geske

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