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Altes ROW-Gebäude bei Voting vorne

Rathenow Altes ROW-Gebäude bei Voting vorne

Nicht das Offizierscasino ist der größte Schandfleck in der Stadt Rathenow sondern das ehemalige ROW-Firmengebäude zwischen Wilhelm-Külz-Straße und Bergstraße. Das ist das Überraschende Ergebnis des Dreckecken-Votings, zu dem die Märkische Allgemeine aufgerufen hatte.

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Der schlimmste Schandfleck in Rathenow: ROW war einst in diesen Rirmengebäuden, danach war hier noch ein Bildungswerk.

Quelle: privat

Rathenow. Die Würfel sind gefallen, das Ergebnis steht. Das ehemalige ROW-Betriebsgebäude zwischen Wilhelm-Külz-Straße und Bergstraße in Rathenow in unmittelbarer Nähe zu einem Einkaufsmarkt ist nach Ansicht der Rathenower, die sich am Dreckecken-Voting der MAZ beteiligt haben, der größte Schandfleck in der Stadt.

Ruine steht zum Verkauf

Teilgenommen haben 693 MAZ-Leser. Dieses Ergebnis liegt im Schnitt der Teilnahme an ähnlichen Umfragen in anderen Lokalausgaben.318 Leser (46 Prozent) wählten das alte ROW-Gebäude. Das Offizierscasino wurde von 23 Prozent der Befragten (156 Leser) gewählt. Das Gebäude an der Berliner Straße war erst dieser Tage wieder Ortsgespräch. Denn die denkmalgeschützte Ruine steht zum Verkauf.

Das ehemalige Offizierscasino landete auf Platz 2

Das ehemalige Offizierscasino landete auf Platz 2.

Quelle: Christin Schmidt

Auf den weiteren Plätzen folgen: Zehn Prozent der Leser ärgern sich über Hundekot auf Straßen und Wegen (70 Teilnehmer);40 Leser (sechs Prozent) benennen das alte Tanzlokal in der Schlachthofstraße; fünf Prozent der Teilnehmer (36) haben sich die Graffitischmierereien an den Hauswänden ausgesucht.; drei Prozent (19) der Teilnehmer ärgern die Müllkippen am Körgraben; dreimal wurden zwei Prozent gemessen: zugewachsener Plattenweg Bruno-Baum-Ring, das alte Lehrlingswohnheim Potsdamer Straße und der ehemalige Tafelladen Heimstättenweg; ein Prozent der Teilnehmer entschied sich für die ehemalige HO-Verkaufsstelle in der Semliner Straße und nur zwei Leser stören sich an der Baulücke Kirchplatz 4.

Nicht auf andere warten

Während abgestimmt wurde, packten die Stadtverordneten Horst Schwenzer und Karl-Reinhold Granzow mit Hilfe von Rico Brüggemann erneut zu und strichen Verteilerkästen im Stadtgebiet. Die Farbe gibt die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft. „Wir müssen uns als Bürger auch selbst engagieren und die Stadt sauberhalten“, sagte Horst Schwenzer.

Horst Schwenzer (links) und Karl-Reinhold Granzow legen selbst Hand an

Horst Schwenzer (links) und Karl-Reinhold Granzow legen selbst Hand an.

Quelle: Joachim Wilisch

Das alte ROW-Gebäude gehört nicht zu den Vorzeigeecken in der Stadt Rathenow, da sind sich Karl-Reinhold-Granzow und Horst Schwenzer einig. Für das Gebäude, das in Privatbesitz ist, gab es schon mehrere Verwendungsvorschläge. Zuletzt wollte eine asiatische Firma hier Leuchtmittel herstellen – der Kontakt hat sich zerschlagen. Und auch als Rathausstandort war der Bau bereits im Gespräch. In den 1990er Jahren war in dem Firmenkomplex noch ein Bildungswerk untergebracht.

Es gab viele Vorschläge

Die Redaktion bedankt sich bei den Lesern, die an der Aktion bisher teilgenommen haben. Es gab zahlreiche Vorschläge, wo sich in der Stadt Rathenow die schlimmsten Dreckecken befinden. Das Thema wird in den kommenden Wochen weiter beleuchtet, wir werden auch noch einmal auf die beiden „Sieger“ näher eingehen. Und da Rathenow eine „kleine, feine, saubere und sichere Stadt im Grünen“ werden will wird genau dies das Thema eines MAZ-Talks sein, zu dem wir rechtzeitig einladen.

Von Joachim Wilisch

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