Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Am Gaswerk wird nach Blindgängern gesucht
Lokales Havelland Am Gaswerk wird nach Blindgängern gesucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:37 14.12.2017
In das alte Gaswerk an der Graf Arco-Straße soll wieder Leben einziehen. Quelle: Andreas Kaatz
Anzeige
Nauen

Noch ist unklar, ob sich auf dem Gelände des alten Gaswerkes in der Nauener Graf Arco-Straße Bombenblindgänger aus den letzten Kriegstagen verbergen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg hat das Gelände jetzt flächendeckend untersuchen lassen. Dabei wurden fünf so genannte Anomalien im Boden entdeckt, wie Bürgermeister Detlef Fleischmann sagte. Diese betreffenden Stellen werden nun noch speziell untersucht, um herauszufinden, worum es sich handelt.

Wie berichtet, möchte die Stadt Nauen das rund 1,2 Hektar große Gelände vermarkten. Denn nachdem das Gewerbegebiet Ost im Prinzip ausgelastet ist, will die Kommune mit dem alten Gaswerk-Gelände künftig weitere Gewerbeflächen erschließen. Zuvor jedoch muss klar sein, dass es frei von Munition ist. Auf eine Angebotsaufforderung hin hatten laut Fleischmann unlängst zwei Interessenten Kaufangebote eingereicht.

Das alte Gaswerkgelände gehört zum Umfeld des Bahnhofs, der am 20. April 1945 von den Alliierten bombardiert worden ist. In der Vergangenheit gab es deshalb schon mehrere Zufallsfunde von Blindgängern. Und wie die Auswertung von Luftbildern ergeben hat, befinden sich auf dem Gelände des alten Gaswerkes acht Bombentrichter. Deshalb gab es die Entscheidung, das Areal umfassen untersuchen zu lassen. Tausende Bohrungen wurden dazu in der Vergangenheit vorgenommen. Auf der Erweiterungsfläche des Pendlerparkplatzes auf der anderen Seite der Gleise gab es auch mehrere Bombentrichter. Blindgänger fand man dort im Vorfeld der Baumaßnahme nicht, aber dafür jede Menge Flak-Munition und Schrott aus Kriegstagen.

Als städtische Gasanstalt war der markante Klinkerbau nördlich der Bahnlinie im Jahre 1865 eröffnet worden. Nach den Kriegszerstörungen hat man die Anlage bis 1950 wieder als Gaswerk hergerichtet, dann aber doch nicht wieder in Betrieb genommen. Zu DDR-Zeiten hatte die Deutsche Saatgut Gesellschaft das Areal als Lagerfläche genutzt.

Von MAZonline

Die Schloss Ribbeck GmbH hat 2017 ein Defizit erwirtschaften, auch 2018 rechnet die Geschäftsführung mit Verlusten. Nun hat der Kreistag einen Zuschuss von insgesamt 140 000 Euro bewilligt – allerdings nicht ohne kritische Töne. Die kommen vor allem von den Grünen.

17.12.2017

Das Gerätehaus in Wutzetz steht leer, seitdem die Feuerwehreinheit vor zwei Jahren aufgelöst wurde. Weil es den historischen Dorfkern verschandelt und eine Sanierung sehr teuer wäre, plädieren die Friesacker Stadtverordneten mehrheitlich dafür, das Objekt in naher Zukunft abzureißen. Doch in Wutzetz selbst regt sich Widerstand.

16.12.2017

Die Gemeinde Wustermark wächst – 80 fehlende Kitaplätze sind vorhergesagt. Nun wird um den Standort für eine neue Kindertagesstätte in Elstal gerungen. Mehrere Varianten sind möglich.

16.12.2017
Anzeige