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Havelland Amazon-Mitarbeiter helfen krankem Lucas
Lokales Havelland Amazon-Mitarbeiter helfen krankem Lucas
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10:19 24.02.2017
Lucas besuchte kürzlich Felix Voigt bei Amazon in Brieselang. Quelle: Privat
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Brieselang

Ein kleiner Junge aus Blankenfelde (Teltow-Fläming) hat die Herzen von Amazon-Mitarbeitern am Standort Brieselang erobert. Der achtjährige Lucas leidet am Angelmann-Syndrom, von dem weltweit etwa 800 Menschen betroffen sind. Zwar ist die Krankheit unheilbar, aber mit Hilfe einer Delfin-Therapie in der USA kann sich die Motorik des Kindes verbessern. Und dafür sammelt die im Februar 2016 bei Amazon gegründete Gruppe „Über uns“ Spenden und Geld.

Dieser Gruppe gehören derzeit 15 Mitarbeiter an, die „auf freiwilliger Basis eine neutrale und realistische Wahrnehmung Amazons in der Öffentlichkeit unterstützen“, erklärt die Wustermarkerin Margit Paul.

Im Oktober letzten Jahres hatte Gruppenmitglied Felix Voigt erstmals vom Schicksal des kranken Lucas erzählt. „Sofort waren wir uns alle einig, etwas für den Jungen zu tun“, so Margit Paul.

Nach der ersten Delfin-Therapie vor einigen Jahren hatte Lucas beim Laufen große Fortschritte gemacht. Im Juli 2018 ist eine Folgebehandlung geplant. Lucas soll mit Delfinen im Meer schwimmen und seine körperlichen sowie geistigen Einschränkungen dadurch weiter verringern. Zur Finanzierung der medizinische Reise trägt die Gruppe „Über uns“ seit November 2016 bei, in dem sie alte Stifte und Kugelschreiber und seit Kurzem auch Geldspenden von Mitarbeitern sammelt. Die Stifte gehen an eine Recyclingfirma, die diese schreddert und für die Herstellung von Gartenbänken oder Spielgeräten weitergibt. Im Gegenzug gibt es eine Spende.

Vor Kurzem besuchte Lucas mit seiner Familie die Mitglieder der Gruppe in Brieselang. Bei Kakao, Kaffee und Kuchen tauschte man Gedanken aus, es gab einen Betriebsrundgang und kleine Geschenke für Lucas. Und natürlich die gesammelten Kugelschreiber, die Felix Voigt gemeinsam mit Lucas in zwei Kartons verpackte. „Manch einer von uns bekam eine Gänsehaut, worüber sich Kinder freuen können. Das Lachen von Lucas, seine Freude und die strahlenden Augen sagten uns, es war richtig, die Initiative von Felix Voigt und dem Manager Ali Türk zu unterstützen“, sagt Margit Paul.

Besonders gefreut habe sich die Amazon-Gruppe über die Dankesworte, die die Familie von Lucas nach dem Besuch per Mail sendete. Darin ist von einem „unglaublichen Nachmittag“ die Rede. Das sei die Motivation zum Weitermachen, so Paul.

Von Jens Wegener

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