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Amt Rhinow soll Hundehaltung kontrollieren

Angst vor Hunden in Wassersuppe Amt Rhinow soll Hundehaltung kontrollieren

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Gemeindevertretung Wassersuppe (Havelland) mit zwei Dobermännern beschäftigt: Die Hunde verbreiten Schrecken im Dorf, sagen Anwohner. Der Besitzer betont, dass die Tiere friedlich seien. Jetzt wurde das Amt Rhinow beauftragt, die Hundehaltung auf dem Grundstück zu kontrollieren.

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Zwei Dobermänner wie dieser werden auch in Wassersuppe gehalten.

Quelle: dpa

Wassersuppe. Zwei auf einem Grundstück am Bollwerkweg gehaltene Hunde der Rasse Dobermann sorgen seit Monaten für Unruhe unter den Bewohnern von Wassersuppe und ihren Gästen. Nun hat die Gemeindevertretung Seeblick am Dienstagabend das Amt Rhinow mit der Kontrolle der Hundehaltung auf dem Grundstück beauftragt. Alle zur Sitzung im Ortsteil Witzke anwesenden Abgeordneten stimmten mit dieser Entscheidung für den Antrag, der vom Ortsbeirat Wassersuppe gestellt wurde.

Es geht um den Erhalt des dörflichen Friedens und die Gewährleistung einer unbekümmerten Saison am See für alle Wassertouristen und Badegäste, erläuterte Ortsbeiratsmitglied Hagen Roßmann das Anliegen des Antrages, den er als Ortsbeiratsmitglied für das Interessengremium von Wassersuppe und als Gemeindevertreter in die Sitzung am Dienstag als zusätzlichen Tagesordnungspunkt einbrachte.

Schon auf mehreren Gemeindevertretersitzungen

Es war bei weitem nicht das erste mal, dass sich die Abgeordneten mit der Angelegenheit beschäftigen mussten. Schon auf mehreren Gemeindevertretersitzungen wurde dazu diskutiert. Dabei brachten Einwohner und Abgeordnete vor, dass die Hunde für Angst und Schrecken in Wassersuppe sorgen. Auch haben sich Bewohner von den Hunden schon bedroht gefühlt, wurde in öffentlichen Sitzungen berichtet. Gegen den Vorwurf, die Dobermänner würden durch Wassersuppe stromern und ohne Begleitung frei herumlaufen, verwehrte sich am Dienstagabend der Hundehalter auf der Gemeindevertretersitzung.

Hunde würden niemanden etwas tun, so der Besitzer

Bis auf einem Fall, der aber schon Monate zurückliege, sei nichts gewesen, erklärte Eike Novatscheck den Abgeordneten. Die Dobermänner seien friedliche Hunde, sie würden niemanden etwas tun und man sei an einem guten dörflichen Miteinader interessiert, setzten er und weitere Mitglieder der Familie noch hinzu. Auch seien sie noch niemals von Abgeordneten und Einwohnern auf aus ihrer Sicht angebliche Probleme mit den Hunden angesprochen worden.

Die Kommunalpolitiker sehen die Sache weitgehend anders. Er sei schon mehrmals von Einwohnern wegen bedrohlicher Situationen mit den Hunden angesprochen worden und habe auch entsprechende Fotos, sagte Bürgermeister Ulf Gottwald in der Diskussion. Amtsdirektor Jens Aasmann berichtete, der Verwaltung seinen drei Probleme bekannt, von denen zwei aktenkundig gemacht wurden.

Am Zaun kleffen die Dobermänner

Die Hunde würden mächtig kläffen am Zaun, berichtete der Nachbar vom gegenüberliegenden Grundstück Karl Ludwig Graf von Baudissin. „Die Hunde können Menschen schon erschrecken“, fügte er hinzu. Das die Hunde bellen, könne man dem Halter nicht zum Vorwurf machen, bemerkte der stellvertretende Bürgermeister Patrick Höffler.

Das Grundstück ist auch eingefriedet und mit einem Zaun gesichert. Nur im hinteren Teil des Grundstücks ist ein kleines Stück offen, angrenzend zu Gemeindeland und weiterführend zum See. Im nachbarschaftlichen Einvernehmen möchte das Amt erreichen, dass der Grundstücksbesitzer einen Zaun setzt und damit die Lücke zum Gemeindeland für die Hunde dicht macht .

Von Norbert Stein

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