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Amt Rhinow zeichnet Ehrenamtler aus

Verdienstvolle Einwohner Amt Rhinow zeichnet Ehrenamtler aus

Ohne sie wäre das Leben im Amt Rhinow nicht vorstellbar: 13 engagierte Einwohner wurden am Donnerstag vom Amt und den Gemeinden ausgezeichnet. Eine solche Einsatzbereitschaft ist nicht mit Geld bezahlbar, heißt es von Bürgermeister Stefan Schneider. Einer bedankte sich mit einer besonders emotionalen Rede für den Preis.

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Die Gemeinden und das Amt Rhinow haben erstmals verdienstvolle Einwohner mit dem Ehrenamtspreis 2016 ausgezeichnet.

Quelle: Stein

Rhinow. Fahnenbanner schmücken die Aula der Grundschule Rhinow, die Atmosphäre im Raum ist festlich. Juliane Otto und Elisa Kostka begrüßen die Gäste musikalisch mit „Sunrise“, „Dieser Tag“, „Seerosenteich“ und weiteren Titeln. Sie singen „Sag einfach ja....“. Passender konnte der Auftakt nicht sein zu einer besonderen Veranstaltungen, mit der die Gemeinden und das Amt Rhinow Ehrenamtler ehren.

Juliane Otto und Elisa Kostka singen für Menschen aus dem Ländchen Rhinow. Es sind Ehrenamtler, die schon viele mal „Ja“ gesagt haben in ihren Gemeinden und so die Vereinsarbeit in Schwung halten, Veranstaltungen organisieren, und die Dörfer schöner gestalten oder wo immer auch Hilfe notwendig ist. Sie packen zu, ohne sich dazu mit vielen Worten und Bitten auffordern zu lassen. Sie sind die „Heinzelmännchen und Heinzelfrauen“, die für gesellschaftliches Leben sorgen in der Region.

Iris Hoffmann, Bürgermeisterin von Gollenberg, (l) gratuliert Uta von der Hagen

Iris Hoffmann, Bürgermeisterin von Gollenberg, (l.) gratuliert Uta von der Hagen.

Quelle: Stein

„Wir haben heute eine Premiere“, sagt der Rhinower Amtsdirektor vor 70 Gästen in der Aula. Eingeladen wurden sie vom Amt und den Gemeinden zur ersten Ehrung des Ehrenamtes im Ländchen Rhinow. Die Festveranstaltung soll Tradition werden und zukünftig jährlich in einem anderen Ort des Amtes stattfinden.

„Sie engagieren sich neben ihrer Arbeit für das Gemeinwohl. Eine solche Einsatzbereitschaft ist nicht mit Geld bezahlbar. Wir können und möchten auch in Zukunft auf ihr Engagement verzichten“, sagt der Vorsitzende des Amtsausschusses, Stefan Schneider, und leitet damit über zum Höhepunkt des Abends. Stellvertretend für viele fleißige Helfer zeichneten am Donnerstag die Gemeinden und das Amt Rhinow 13 Ehrenamtler mit einem Ehrenamtspreis aus. Die Laudatoren sind die Bürgermeister und der Amtsdirektor.

Die Ausgezeichneten

Ausgezeichnet wurden mit dem Ehrenamtspreis 2016 der Gemeinden und des Amtes Rhinow: Roland Specht, Jörg-Dietrich Thiele (Großderschau), Reinhard Pfeifer, Joachim Kühn (Havelaue), Grit Lienig, Jürgen Bleick (Rhinow), Horst Schwenzer, Uta von der Hagen (Gollenberg) Siegbert Jaenisch, Silke Heider (Kleßen-Görne), Gerhard Pionschek (Seeblick), Otto Jacobs, Erhard Voigt (Amt Rhinow).

Als Ehrenamtspreis 2016 016 erhielten die Geehrten die Medaille „800 Jahre Brandenburg“ in Silber und eine Ehrenurkunde.

Die Gemeinde Gollenberg ehrt mit diesem Preis Uta von der Hagen und Horst Schwenzer für ihren Einsatz zur Bundesgartenschau und Traditionspflege in Stölln. Uta von der Hagen und ihr Mann Eberhard öffnen auf ihrem Hof für Gäste und gehören zu den unverzichtbaren Akteuren im Förderverein der Dorfkirche. In Spaatz harkt Reinhard Pfeifer Plätze und räumt Laub weg. Seit über 40 Jahren schlägt sein Herz für den örtlichen Sportverein.

Die Urkunde der Auszeichnung

Die Urkunde der Auszeichnung.

Quelle: Stein

In Strodehne hilft Joachim Kühn bei vielen dörflichen Aktionen mit. Dafür erhielten sie den Ehrenamtspreis 2016 der Gemeinde Havelaue. „Ich bin eben mit Rhinwasser getauft worden“, begründet in bewegenden Worten Jürgen Bleick bei der Auszeichnung, warum er sich schon über viele Jahre für die Kleinstadt und ihre Geschichte engagiert.

Das Amt ehrt die Schiedsmänner Otto Jacobs und Erhard Voigt für ihren Einsatz zur Schlichtung von Nachbarschaftsstreit und Einhaltung von Gerechtigkeit. Die an dem Abend Geehrten können wie alle Gäste in der Aula viel berichten aus dem Alltag ihrer Ehrenamtsarbeit. So kommt es nach einem gelungenen Festveranstaltung noch zu vielen Gesprächen.

Von Norbert Stein

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