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Amtsdirektorin Thielicke hört vorzeitig auf

Nennhausen Amtsdirektorin Thielicke hört vorzeitig auf

Nennhausen steht vor einer großen Veränderung an der Spitze der Amtsverwaltung: Angelika Thielicke möchte zum 1. Januar 2017 in den Ruhestand versetzt werden. Am Donnerstagabend bat sie den Amtsausschuss, dass ihre Amtszeit vorzeitig beendet wird.

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Angelika Thielicke möchte vorzeitig in Ruhestand gehen.

Quelle: Stein

Nennhausen. Angelika Thielicke möchte am Jahresende den Schlüssel für das Verwaltungsgebäude in Nennhauen an den „Nagel hängen“. Der 31. Dezember soll ihr letzter Arbeitstag sein. Am Donnerstagabend bat Angelika Thielicke den Amtsausschuss, sie zum 1. Januar 2017 vorzeitig in den Ruhestand zu versetzen. Enden würde ihre zweite Wahlperiode erst 2022. Angelika Thielicke wäre dann 68 Jahre alt. Nicht bis zum Schluss durcharbeiten zu wollen, hatte sie schon gelegentlich angedeutet.

Für die nunmehr zeitlich doch recht überraschend getroffene Entscheidung nennt sie „rein persönliche Gründe“. Ihr Mann ist seit 2016 im Ruhestand. Sie selbst war in den letzten acht Wochen gesundheitlich etwas angeschlagen. „Da überlegt man schon wie es weitergehen sollte“, sagte Angelika Thielicke nach ihrem gestellten Antrag, über den der Amtsausschuss noch zu befinden hat.

Viel Lob für ihre Arbeit in Nennhausen

„Sie leistet eine hervorragende Arbeit“, lobt Michael Spieck, Vorsitzender des Amtsausschusses, das Engagement von Angelika Thielicke für die Gemeinden des Amtes und drüber hinaus für die gesamte Region. Spieck bedauert ihren Rückzug zu einer Zeit in der Kreise, Verwaltungen und Gemeinden auf eine Neustrukturierung zusteuern. „Aber wir sollten ihre Entscheidung respektieren“, betont Michael Spieck ausdrücklich zur noch ausstehenden formellen Zustimmung durch den Amtsausschuss.

Über den Antrag von Angelika Thielicke zur vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand befinden wird der Amtsausschuss auf seiner kommenden Sitzung. „Auf jeden Fall noch vor der Sommerpause“, sagt Michael Spieck. „Wir müssen Zeiträume beachten“, gab Spieck zu Bedenken.

Stelle soll öffentlich ausgeschrieben werden

Hat der Amtsausschuss dem Antrag von Angelika Thielicke zugestimmt, wird das Gremium die Stelle öffentlich ausschreiben. Aus den eingehenden Bewerbungen wird der Amtsausschuss dann einen neuen Amtsdirektor oder eine neue Amtsdirektorin wählen.

Mit Angelika Thielicke wird eine couragierte Kommunalpolitikerin aus dem Amt Nennhausen scheiden. In der politischen Wende war sie Bürgermeisterin der damals noch selbstständigen gemeinde Mützlitz.

Amtsdirektorin seit 2006

Mit der Bildung des Amtes Nennhausen im Jahre 1992 wechselte sie in die Verwaltung. Sie wurde Hauptamtsleiterin und stellvertretende Amtsdirektorin.

2006 wurde Angelika Thielicke vom Amtsausschuss zur Amtsdirektorin gewählt und Ende 2013 für zweite acht Jahre im Amt bestätigt. Ihre zweite Wahlperiode begann am 1. Januar 2014.

Von Norbert Stein

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