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Amtsdirektorin wird in Ruhestand versetzt

Amt Nennhausen Amtsdirektorin wird in Ruhestand versetzt

Nennhausens Amtsdirektorin Angelika Thielicke hatte aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen um eine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand gebeten. Diesem Antrag der 63-Jährigen kam der Amtsausschuss nun einstimmig nach.

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Nennhausens Amtsdirektorin Angelika Thielicke.

Quelle: Norbert Stein

Nennhausen. Der Amtsausschuss Nennhausen hat dem Antrag von Amtsdirektorin Angelika Thielicke (63) einstimmig zugestimmt, sie mit Wirkung vom 1. Januar 2017 in den Ruhestand zu versetzen. Sie hatte bereits in der Amtsausschusssitzung im April erklärt, zum Jahresende 2016 vorzeitig aus dem Amt scheiden zu wollen.

„Es ist sicherlich für die Gemeinden und das Amt kein erfreulicher Beschluss. Aber wir sollten die Entscheidung akzeptieren“ , sagte der Vorsitzende des Amtsausschusses Michael Spieck am Dienstagabend vor der Abstimmung über den Antrag. Leicht gefallen ist den Amtsausschussmitgliedern die Zustimmung nicht. „Ruhestand ist etwas Erfreuliches“, sagte Brigitte Noel zunächst einmal. Dennoch hätte sich die Bürgermeisterin der Gemeinde Nennhausen gewünscht, dass Angelika Thielicke noch etwas länger im Amt bleibt, wenn auch nicht bis zum Ende ihrer Wahlperiode im Jahr 2022. Andere Amtsausschussmitglieder äußerten sich ähnlich.

Angelika Thielicke zeigte für die Meinungen Verständnis. Sie hatte in der Vergangenheit schon mehrmals angedeutet, nicht bis zum Ende der Wahlperiode durcharbeiten zu wollen. Für ihre Entscheidung am Jahresende aufzuhören mit der Arbeit nannte sie im Amtsausschuss am Dienstag noch einmal „rein persönliche Gründe und eine angeschlagene Gesundheit“. Erstmals räumte sie aber öffentlich ein, dass auch das Scheitern der Bildung einer Einheitsgemeinde Nennhausen ihre Entscheidung beeinflusst hat.

Sie war Befürworterin und wesentliche Initiatorin einer solchen kommunalen Entwicklung und damit der Umwandlung des Amtes Nennhausen in eine Einheitsgemeinde, noch bevor kommende Verwaltungsreformen auf den Weg gebracht werden.

Die Bildung der Einheitsgemeinde scheiterte Anfang des Jahres, weil die Gemeinde Stechow-Ferchesar diesem Entwicklungsweg nicht zustimmte. Mit dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Amt möchte sie ihrem Nachfolger genügend Zeit einräumen, sich auf künftige Entwicklungen vorbereiten zu können, sagte Angelika Thielicke am Dienstag.

Der Amtsausschuss wird in den kommenden Wochen die notwendigen Vorbereitungen zur Wahl einer neuen Amtsdirektorin oder eines Amtsdirektors treffen. Voraussichtlich im September wird die Stelle öffentlich ausgeschrieben.

Amtsdirektorin ist Angelika Thielicke seit 2006. Ende 2013 war sie vom Amtsausschuss für eine zweite Wahlperiode von 8 Jahren im Amt bestätigt worden.

Von Norbert Stein

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