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An der Autobahnkirche wird weiter gebaut

Zeestow An der Autobahnkirche wird weiter gebaut

Rund um die Autobahnkirche in Zeestow sind neben dem Ausbau des Rüst- und Freizeitheims weitere Baumaßnahmen geplant. Ein zusätzliches Sanitärgebäude für die Besucher, ein Spielplatz und ein Wandelgang über den Friedhof sollen entstehen – für insgesamt 450 000 Euro. Aus Sicht des Kirchenkreises stünden die Chancen auf EU-Fördermittel nicht schlecht.

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Auf dem ehemaligen Friedhof soll ein Wandelgang entstehen.

Quelle: Philip Häfner

Zeestow. Das Rüst- und Freizeitheim in Zeestow soll wie berichtet für rund 480 000 Euro saniert und barrierefrei ausgebaut werden. 45 Betten statt der jetzigen 24 sehen die Planungen vor, die Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Falkensee gab dazu kürzlich grünes Licht. Auf dem Gelände rund um das Rüstzeitheim und die Autobahnkirche sind allerdings noch weitere Baumaßnahmen vorgesehen, teilt Bernhard Schmidt mit, der Vorsitzende der Kollegialen Leitung des Kirchenkreises.

Demnach soll das marode Fachwerkhaus hinter dem Rüstzeitheim zu einem Sanitärgebäude für die Autobahnkirche umgebaut werden, auf der Freifläche davor ist ein Spiel- und Sportplatz geplant. Zudem soll der ehemalige Friedhof rund um die Zeestower Kirche neu gestaltet und unter anderem ein Wandelgang angelegt werden. Der Friedhof wird zurzeit allerdings nicht mehr als solcher genutzt. „Der Friedhof ist tot“, sagt Bernhard Schmidt. Die Bauarbeiten kosten insgesamt noch einmal 450 000 Euro. Das Geld dazu stammt zum Großteil aus EU-Fördermitteln, ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt. „Wir haben sehr gute Chancen“, glaubt Schmidt.

Der Kirchenmann äußert sich erneut hocherfreut darüber, wie gut die Autobahnkirche seit ihrer Eröffnung im Juni 2014 angenommen wird. „Aus den Erfahrungen anderer Standorte wussten wir, dass sie als Autobahnkirche funktioniert“, so Schmidt. Was ihn aber überrascht hat, ist, wie auch die Zeestower Bevölkerung das Gotteshaus annimmt und tatkräftig unterstützt. So wurde beispielsweise der Adventsmarkt auf dem Gelände im vergangenen Jahr von Zeestower Bürgern initiiert.

Von Philip Häfner

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