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Havelland An der L 963 entstehen bald Radwege
Lokales Havelland An der L 963 entstehen bald Radwege
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00:18 24.02.2017
Wenn bei Milow eine neue Havelbrücke gebaut wird, dann soll auch die L 963 bis nach Premnitz grundhaft erneuert werden. Quelle: Bernd Geske
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Milow/Premnitz

Seit Jahren von vielen Milowern sehnlichst erwartet, rückt nun die Erneuerung der L-96-Ortsdurchfahrt immer näher. Das Planfeststellungsverfahren für den 1. Bauabschnitt läuft. Dazu gehören die Brücke über die Havel und der Abzweig nach Bützer am Gutskomplex, der künftig als Kreisverkehr ausgeführt werden soll. Wie sieht es mit dem Baubeginn aus?

Planfeststellungsverfahren wird im April angeschlossen

Das Landesamt für Bauen und Verkehr teilt mit, dass das Anhörungsverfahren läuft. Gegenwärtig werde die Stellungnahme der Behörde erarbeitet. Das Planfeststellungsverfahren werde voraussichtlich im April abgeschlossen sein. Im Anschluss daran werde der Planfeststellungsbeschluss erarbeitet, erklärt die Pressesprecherin Birgit Schuster, der sei die Grundlage für die Baumaßnahme.

Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, könne sie keine verbindliche Aussage dazu treffen, wann der Planfeststellungsbeschluss erlassen werde. Üblicherweise, so ist von Eingeweihten zu erfahren, dauert es nicht mehr sehr lange, bis ein Planfeststellungsbeschluss gefasst werden kann. Es könnte in wenigen Monaten so weit sein. Somit könnte 2018 gebaut werden, wenn das Land die Finanzmittel dafür zur Verfügung stellt.

Nach dem Projekt befragt, teilt Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen mit, dass zeitnah zum Brückenneubau auch ein Problem gelöst werden soll, das seit Jahren für Unmut sorgt. Es sei eine „grundhafte Erneuerung“ der L 963 zwischen Milow und Premnitz vorgesehen. Dazu gehören würden auch neue Radwege an beiden Seiten der Straße, jeder 1,60 Meter breit.

Vorhandene Radwegmarkierung wurde entfernt

Als die Fahrbahndecke dieser Straße im Herbst 2014 saniert worden war, hatte der Landesbetrieb aus rechtlichen Gründen die bis dahin vorhandene Radwegmarkierung entfernen lassen. Das hatte zur Verschlechterung des Sicherheitsgefühls der Radfahrer beigetragen. Immer wieder wurde eine neue Markierung gefordert. Sollte nun die ganze Straße bald erneuert werden, könnte diese Forderung gegenstandslos geworden sein.

„Es wäre toll, wenn vielleicht schon 2018 neue Radwege gebaut werden“, sagt der Premnitzer Bürgermeister Ralf Tebling (SPD), „dann hätten sich unsere Bemühungen ausgezahlt.“ Vor diesem Hintergrund sei es fraglich, ob man darauf bestehen müsse, so schnell wie möglich zuvor noch eine Radwegmarkierung aufzubringen. Milower-Land-Bürgermeister Felix Menzel (SPD) fragt aber: „Kann der Radwegbau vorgezogen werden?“

Die Lösung des Problems sei wichtig für die ganze Region. Möglicherweise sei dafür Ende 2017 noch Geld da oder es könne Anfang 2018 losgehen? Diese Fragen wolle er nun mit dem Landesbetrieb klären, bislang sei die Zusammenarbeit gut gewesen.

Von Bernd Geske

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