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Anbau für Havellandschule ist fertig

Einweihung in Markee Anbau für Havellandschule ist fertig

In nur gut einjähriger Bauzeit ist der Erweiterungsbau der Havellandschule in Markee fertig geworden. Mehrere neue Klassenräume sind entstanden und ein Bolzplatz im Außenbereich.

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Viel Holz und Glas geben dem Anbau ein besonderes Gesicht.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Markee. Kleines Haus aus Pappe gegen großes Haus aus Holz, Stahl und Glas. Solch ein Tauschgeschäft haben die Schüler der Havellandschule in Markee am Mittwochvormittag abgeschlossen. Sie übergaben den Architekten von der Firma Galandi Schirmer ein selbst gebasteltes Häuschen als Dankeschön für den Erweiterungsbau ihrer Schule, der in Rekordzeit von nur gut einem Jahr fertig geworden ist. „Hier ist etwas Gutes entstanden, worauf sich alle Kinder Lehrer und Betreuer freuen können“, sagte Schulleiterin Brigitte Großer. Ihre Lobesworte wollten gar nicht enden, „weil auch die Baufirma O & F aus Rathenow schnell und gut gearbeitet und der Landkreis finanziell diesen Anbau ermöglich hat.

Knapp zwei Millionen Euro wurden in den etwa 30 mal 20 Meter großen Flachbau investiert. „Inklusive der Ausstattung innen und außen, des Bolzplatzes mit Rasenfläche und der Parkplätze und Zufahrt, die jetzt noch fertig gestellt werden“, erklärte der amtierende Landrat Roger Lewandowski (CDU). Er sei froh darüber, dass hier in Markee eine Schule entstanden ist, in der das Lernen wirklich Spaß machen könne.

Derzeit werden in der Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ 60 Kinder unterrichtet und bereut. Die kommen aus dem gesamten Landkreis mit kleinen Schulbussen nach Markee. Deshalb müsse die löchrige Zuwegung dringend in Ordnung gebracht werden, sagte Roger Lewandowski und ergänzte. „Dass ein Anbau nötig wird für die Havellandschule war schon seit etwa zwei Jahren klar. Ursprünglich sollte mehr Bewegungsfläche draußen geschaffen werden, aber dann wurde deutlich, dass die Schülerzahlen trotz Inklusion weiter steigen.“ Für das kommende Schuljahr liegen schon weitere Anmeldungen vor, so dass es etwa 71 Schüler werden.

Die können jetzt die drei neuen lichtdurchfluteten Klassenräume, einen Fachraum und zwei Gruppenräume im Anbau nutzen. „Es gibt endlich ein richtig großes Lehrerzimmer und der Hausmeister hat ein Zimmer bekommen“, freute sich Brigitte Großer.

Das neue Gebäude ist ein modernen Funktionsbau, der zu großen Teilen aus Stahlträgern, Glas und aus Lerchenholz besteht. Der Flachbau hebt sich deutlich von dem Hauptgebäude und dem ersten Anbau, der 2002 erfolgte, ab. Man dürfe nicht vergessen, dass der Komplex gar nicht als Schule konzipiert war sondern ursprünglich als Kita genutzt wurde, so Roger Lewandowski.

Ein wahres Schmuckstück ist der kleine, eingezäunte Bolzplatz, der mit Echtrasen ausgestattet ist. Zwar ist der Pflegeaufwand größer, dafür aber die Verletzungsgefahr geringer. Entstanden ist der an der Stelle, wo früher ein öffentlicher Spielplatz war. „Ich freue mich, weil es gelungen ist, den Spielplatz einige Meter weiter zwischen zwei Neubaublöcken neu anzulegen. So haben die Markeer Kinder und besonders die Kinder der Kita ’Kunterbunt’ die Möglichkeit, ihn zu nutzen“, meinte Ortsvorsteher Ralph Bluhm.

Bevor die jüngste Schülerin Jennifer (7) und die älteste Schülerin Angelina (18) das Flatterband vor der Eingangstür des Anbaus durchschnitten, hatten einige der Förderschüler den vielen Gästen, darunter auch Direktorin der Elstaler Heinz-Sielmann-Oberschule Christiane Scharschmidt, das neue Markeer Schullied vorgetragen.

Von Jens Wegener

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