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Havelland Anbau mit geschwungenen Linien
Lokales Havelland Anbau mit geschwungenen Linien
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17:40 22.06.2016
Das Antlitz der Arco-Schule in Nauen wird sich künftig verändern. Baubeginn soll voraussichtlich im Juni 2017 sein. Quelle: Andreas Kaatz
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Nauen

Klappt alles wie geplant, dann könnte der geplante Anbau an der Dr.-Georg-Graf-von-Arco-Oberschule im September 2019 fertiggestellt sein. Mittlerweile steht auch fest, wie er aussehen soll. In einem Auswahlverfahren wurde der Entwurf des Architekturbüros Kühn von Kähne und Lange zum Sieger gekürt und bildet nun die Grundlage für weitere Planungen.

Der Erweiterungsbau, der direkt an der Kreuztaler Straße errichtet wird, soll mit seinen geschwungenen Linien „einen Kontrast zum Betonbau Typ Erfurt bilden“, sagte die für Bildung zuständige Fachbereichsleiterin Nora Schiller, die für die Stadt in der Jury saß. Sie sieht damit auch eine gestalterische Verbindung zur Oranienburger Straße sowie zum Stadtteil hergestellt. „Was ebenfalls genial gelöst ist, das sind die überdachten Pergolen“, sagte sie. Zum Wohngebiet hin werden diese sogar verglast sein, zur anderen Seite hingegen offen.

Mit dem Erweiterungsbau will die Kommune gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. So wird die Schule ihr Platzproblem zumindest teilweise lösen können, zum anderen soll der Erweiterungsbau auch für Veranstaltungen des Wohngebietes zur Verfügung stehen. Deshalb kann das Projekt auch mit Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ realisiert werden.

In dem Gebäude sollen künftig die Cafeteria und der Schulshop ihr Domizil haben, ebenso wie die Schulsozialarbeit. Der teilbare Multifunktionsraum nebenan steht sowohl für die Mittagessenversorgung als auch für größere Veranstaltungen zur Verfügung. Damit wird die Schule endlich auch eine richtige Aula bekommen. Die Räume, die derzeit noch im 3. Obergeschoss als Behelfsaula dienen, sollen künftig nur noch für den Unterricht genutzt werden. Wenn die Essensversorgung in den Erweiterungsbau umgezogen ist, soll zudem das gesamte Erdgeschoss des Mitteltraktes nur noch für den Hort zur Verfügung stehen.

Eine markante Veränderung werden zudem die neu geschaffenen Lichthöfe des Mitteltraktes sein – sowohl zur Straßen- als auch zur Hofseite hin. Damit lässt sich künftig das Kellergeschoss für den Unterricht nutzen. Zwischen Erweiterungsbau und Mitteltrakt entstehen in Stufen angelegte Kräutergärten, die mit ihrer Bepflanzung ebenso wie das Holz und Glas der Pergolen zur Auflockerung des Ensembles beitragen.

„Außerdem haben wir dann eine zentrale Adressbildung“, sagt Nora Schiller. Derzeit besitzt die Schule zehn Eingänge, darunter auch mehrere von der Straße aus. „Man weiß nicht, wo man reingehen soll.“ Laut Entwurf wird es künftig neben dem Erweiterungsbau einen zentralen Zugang geben – direkt in Höhe der Straße des Friedens.

Schulleiter Jürgen Beyer hatte sich ebenfalls für den Siegerentwurf entschieden. „Der Anbau mit seiner geschwungenen Form ist ein belebendes Element und lockert das Ganze auf“, meinte er. Er lobte den variabel zu nutzenden Raum des Anbaus, der auch den Arco-Teams für ihre Musikproben zur Verfügung stehen wird. Von der Größe her sei der multifunktionale Raum optimal, so Beyer, der auch froh ist, dass es bald einen zentralen Zugang für die Schule geben wird.

Bei aller Freude bedauert Beyer jedoch, dass mit dem Anbau natürlich noch nicht das Problem der zu kleinen Sporthalle gelöst sein wird. Doch mit zunehmender Erweiterung des Grundschulteils werde dies immer dringlicher.

Von Andreas Kaatz

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