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Anbau soll zu Weihnachten fertig sein

Tremmener Vereinsgebäude wächst Anbau soll zu Weihnachten fertig sein

Seit 2004 hat der Verein FSV 1950 Wachow/Tremmen darauf gedrängt, das Sozialgebäude auf dem Tremmener Sportplatz so zu erneuern, dass alle Mannschaften vernünftige Sanitäranlagen und Umkleiden nutzen können. Mit den jetztigen Fördermitteln vom Landkreis wird das Vorhaben vollendet.

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Landrat Burkhard Schröder übergibt den Fördermittelbescheid an Ketzins Bürgermeister Bernd Lück und Vereinsvorsitzenden Daniel Wolter (v.l.). Rechts Ortsvorsteher Thoralf Palm.

Quelle: Foto: Jens Wegener

Tremmen. Vorbei sind die Zeiten, als sich Gästemannschaften und Schiedsrichter in den alten und maroden Containern auf dem Tremmener Sportplatz umziehen und Duschen mussten. Die Container wurden entsorgt. Spätestens zum neuen Jahr wird der Anbau an das bestehende Vereinsgebäude fertig sein, versprach Ketzins Bürgermeister Bernd Lück am Mittwochabend. Zuvor hatten er und der Vorsitzende des FSV 1950 Wachow/Tremmen Daniel Wolter einen Fördermittelbescheid über knapp 130 000 Euro von Landrat Burkhard Schröder erhalten. „Das ist die größte Einzelsumme, die in diesem Jahr aus dem Investitionsprogramm ’Goldener Plan Havelland’ ausgereicht wird“, betonte der Landrat. Der Anbau kostet insgesamt 217 000 Euro, die Stadt Ketzin bringt einen Eigenanteil auf, aber auch die Tremmener Vereinsmitglieder leisten ihren Beitrag: „Wir beim Hauptgebäude auch werden wir bestimmte Maler- und Trockenbauarbeiten selbst übernehmen“, sagte Daniel Wolter.

Drei moderne Mannschaftsräume, Sanitäranlagen und ein Raum für Schiedsrichter entstehen in dem Anbau. So dass am Ende in Tremmen auch Turniere mit vier Mannschaften stattfinden können. Hauptnutzer ist der 150 Mitglieder starke FSV Wachow/Tremmen, der im Fußball zwei Männerteams, eine Ü 40-Mannschaft, ein Frauenteam und vier Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb hat. „Mit dem neuen modernen Gebäude hoffen wir auch darauf, dass sich weitere Kicker anmelden“, so Vereinsvize und Ortsvorsteher Thoralf Palm.

Vor elf Jahren bereits gab es erste Bestrebungen des Vereins, ein neues Vereinshaus zu bauen. Mal fehlte das Geld, später gab es Schwierigkeiten im Ketziner Stadtparlament. Dann plante man einen Massivbau, um alle Container los zu werden, doch am Ende reichten die finanziellen Mittel nicht. Für rund 270 000 Euro baute die Stadt Ketzin 2009 ein Sozialgebäude mit Aufenthaltsraum (der ist auch von Privatpersonen mietbar), Sanitärbereich und Umkleideraum für die Heimmannschaft. Schon damals gab es 85 000 Euro Zuschuss vom Landkreis.

Bis das Vereinsgebäude Ende des Jahres komplett ist, spielen die Männermannschaften des FSV, die erste kickt in der Kreisoberliga, auf dem Platz im benachbarten Wachow. Die langjährige Spielgemeinschaft mit dem Nauener Ortsteil hat sich bewährt. Lediglich die Nachwuchsteams können in Tremmen die Punktspiele austragen. Über den optisch sehr guten und „nahezu englischen Rasen“ in Tremmen wunderte und freute sich Burkhard Schröder. „Doch leider haben wir hier die größten Maulwürfe des Havellandes“, ließ Thoralf Palm wissen. Trotz intensiver Platzpflege und einer Bewässerungsanlage habe man immer wieder mit vielen kleinen Erdhügeln zu kämpfen.

Von Jens Wegener

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