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Havelland Andreas Hoffmann ist FDP-Direktkandidat
Lokales Havelland Andreas Hoffmann ist FDP-Direktkandidat
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16:41 26.03.2018
Andreas Hoffmann in seinem Heimatort Strodehne, einem Ortsteil von Havelaue (Kreis Havelland). Quelle: Norbert Stein
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Strodehne

Er liebt es sportlich. Andreas Hoffmann fährt in seiner Freizeit Motorrad und lässt sich dabei gerne frischen Wind ums Gesicht wehen. Er tanzt aber ebenso gerne. Jeden Sonntagabend ist er mit seiner Frau Eva auf dem Tanzparkett. Standard und lateinamerikanische Tänze sind die Leidenschaft des Paares. Flinke Füße hat Andreas Hoffmann also.

Fuß fassen möchte Andreas Hoffmann nun auch auf dem politischen Parkett in Berlin. Für die Bundestagswahl am 24. September tritt er im Wahlkreis 56 für seine Partei, die FDP, als Direktkandidat an.

Andreas Hoffmann ist 1963 in Westberlin geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur studiert er Finanzwirtschaft. Nach dem Fall der Mauer zieht es den Diplom-Finanzwirt mit seiner Freundin und heutigen Frau Eva ins Umland. Sie erkunden Ketzin und Rheinsberg.

Seit 2006 lebt Andreas Hoffmann in Strodehne

An einem Sonntag im Sommer 1990 werden sie von Bekannten zum Kaffee nach Strodehne im Havelland eingeladen, machen einen Spaziergang zur Havel und zum nahe gelegenen Gahlberg, einem Ortsteil von Strodehne. Auf einer Bank sitzend genießen sie die Landschaft und den Gülper See. „Wir haben uns angeschaut und gesagt, das ist es“, erzählt Andreas Hoffmann von der ersten Begegnung mit dem 250 Einwohner zählenden Dorf an der Havel.

Sie finden am Landleben Gefallen, kommen an den Wochenenden nach Strodehne und kaufen schließlich ein Haus im Dorf. 2006 verabschiedet sich die Familie vom Berliner Stadtleben und zieht endgültig nach Strodehne, findet schnell Kontakt zu den Einwohnern, dem Heimatverein und dem geselligen Dorfleben. „Hier wird etwas bewegt und hier kann man etwas bewegen“, schildert Andreas Hoffmann seine ersten Eindrücke von Strodehne.

Er findet schnellen Kontakt mit dem Bürgermeister Wolfgang Schwuchow, der wie weitere Einwohner Mitglied der FDP ist. 2003 wird Strodehne mit der Gemeindegebietsreform ein Ortsteil der Gemeinde Havelaue. Die Gemeinde gehört zum Ländchen Rhinow und ist für die Liberalen eine traditionelle politische Hochburg. 2009 wird auch Andreas Hoffmann Mitglied der FDP.

Seit 2009 ist Hoffmann Mitglied der FDP

Das erste politische Engagement beginnt mit dem Wechsel seiner ältesten Tochter an die Gesamtschule in Neustadt an der Dosse, wo sie Reitunterricht bekommt. Von Strodehne fährt jedoch kein Bus nach Neustadt. Hoffmann engagiert sich für einen besseren öffentlichen Personennahverkehr und bekommt schnell mit, dass Kreisgrenzen hinderlich sind. Die wirtschaftliche Entwicklung und eine bessere Infrastruktur wären deshalb auch Themen, denen er sich gerne als Bundestagsabgeordneter widmen würde. Hoffmann selbst ist Unternehmer. Er verwaltetet Wohnungen in Wittenberge und weiteren Städten.

2014 wird er zum Bürgermeister der Gemeinde Havelaue und in den Kreistag Havelland gewählt. Im Frühjahr 2016 tritt er als Bürgermeister zurück. Er benötige mehr Zeit für seinen Beruf, begründet Hoffmann damals seine Entscheidung. Das Kreistagsmandat behält er und übt es weiter aus. Den Aufbau seines Unternehmens habe er nun erfolgreich abgeschlossen und wieder mehr Zeit für politisches Engagement, sagt FDP-Mann.

2014 wird er Bürgermeister der Gemeinde Havelaue

„Wer nicht in der ersten Reihe sitzt, wird kaum gehört“, ist Hoffmanns politische Erfahrung. Deshalb möchte er für seine Partei in den Bundestag. Ein einheitlicheres und besseres Schul- und Ausbildungssystem für ganz Deutschland wäre für ihn ein weiteres lohnendes Ziel, für das er sich als Abgeordneter einsetzen würde. Die Chancen als Direktkandidat ohne Listenplatz in den Bundestag gewählt zu werden, sieht er aber gering. Der Wahlkampf ohne eigenes Büro und ohne politische Bundeserfahrung sei schwierig, meint er.

Hoffmann nimmt an Verunstaltungen in den Städten und Dörfern des Wahlkreises teil, um bei den Wählern bekannt zu werden und politische Positionen zu erklären. Auch könnten ihn die Wähler auf der Straße ansprechen, sagt er. Ein Wahlergebnis im Bundesdurchschnitt der FDP wäre für ihn ein Erfolg, sagt Hoffmann und nennt acht bis zehn Prozent als Ziel.

Von Norbert Stein

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