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Andreas Mallé ist Koordinator

Neue Stelle für Flüchtlingsfragen in Falkensee Andreas Mallé ist Koordinator

Bis Jahresende werden in Falkensee etwa 900 Flüchtlinge untergebracht. Deshalb hat die Stadtverwaltung eine neue Stelle geschaffen. Andreas Mallé kümmert sich außerdem um die Bürgerbeteiligung.

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Andreas Mallé ist Ansprechpartner für Flüchtlinge und Leute, die helfen wollen.

Quelle: Yvonne Zychla

Falkensee. Die Stadt Falkensee reagiert auf die in den nächsten Tagen und Wochen eintreffenden Flüchtlinge und schafft in der Verwaltung eine neue Stelle. Sachbearbeiter für Bürgerbeteiligung und Flüchtlingsfragen so die offizielle Bezeichnung.

„Wir brauchen einen Ansprechpartner und einen Koordinator für alle Fragen rund um das Thema Flüchtlinge, obwohl nach wie vor der Landkreis Havelland für die Asylsuchenden verantwortlich ist“, sagt Bürgermeister Heiko Müller (SPD). Trotzdem habe man sich intern dafür entschieden, diese Stelle ab 2016 zu schaffen.

Der Mann, der diesen Job übernimmt, ist kein Unbekannter und kein Neuling in Falkensee. Andreas Mallé (60) arbeitet seit 1997 in der Falkenseer Verwaltung, kümmerte sich zuletzt um den Arbeitsschutz und den Datenschutz. Viele Falkenseer kennen Andreas Mallé aber nicht nur als Mitbegründer des Bündnisses gegen Rechts oder als Vertreter der Lokalen Agenda 21 sondern auch von den fast schon legendären Fahrradversteigerung des städtischen Fundbüros. Auktionator Andreas Mallé machte die Auktionen mit seiner lockeren Art und seinen witzigen Kommentaren oft zu einem Erlebnis macht.

Dafür wird er künftig wohl keine Zeit mehr haben, denn neben den Flüchtlingsfragen ist Mallé nun auch für die Bürgerbeteiligung zuständig. Die soll in der Stadt weiter ausgebaut werden, dafür haben sich die Stadtverordneten ausgesprochen. „Wobei nicht die täglichen Sorgen und Fragen der Bürger gemeint sind. Die werden im Bürgeramt von drei Mitarbeitern abgearbeitet“, so Heiko Müller. Aufgabe von Andreas Mallé werde es sein, die Bürgerbeteiligung bei politischen Projekten wie dem Falkenseer Verkehrswegeplan oder bei bestimmten neuen Satzungen zu koordinieren, Kontakt mit Bürgerinitiativen zu halten.“

Der 60-jährige Mallé ist gut vernetzt in der Stadt, kennt viele Leute, und setzt beim Flüchtlingsthema auf die Hilfe „einer gut funktionierenden Willkommensinitiative“. „Ich kann allerdings die Fragen zur Anzahl von ankommenden Flüchtlingen oder zur Unterbringung dieser Menschen nicht beantworten. Dafür gibt es eine Verantwortliche in der Kreisverwaltung.“ Er werde versuchen, Hilfe zu koordinieren. Wenn Leute wissen wollen, was sie tun können, dann sind sie bei ihm richtig. Aber auch um Fragen, die die Asylsuchenden an die Stadtverwaltung haben, werde ich mich kümmern“, sagt Mallé.

In Falkensee werde laut Bürgermeister Müller vorerst mit etwa 900 Flüchtlingen zu rechnen sein. Knapp 100 sind bereits in der Stadt, vor allem in einem Haus in Kremmener Straße. Im Bau befindet sich die Unterkunft An der Lake für etwa 165 Menschen. Die Notunterkunft im ehemaligen Möbelhaus Agon für etwa 300 Menschen soll in den nächsten Tagen bezugsfertig sein. Ebenso viele Asylsuchende werden in einer Traglufthalle untergebracht, die wahrscheinlich in der Leipziger Straße aufgestellt wird.

Von Jens Wegener

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