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Havelland Antaris war die größte Herausforderung
Lokales Havelland Antaris war die größte Herausforderung
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00:29 03.12.2015
Bei der Jahreshaupversammlung der Feuerwehr Rhinow wurden viele Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Quelle: Norbert Stein
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Witzke

Frauen und Männer, die eine blaue Feuerwehruniform tragen, retten Leben, löschen Brände, leisten Hilfe und beweisen Engagement für gesellschaftlichen Schwung in den Gemeinden. „Feuerwehr ist ein schönes Ehrenamt“, sagte der Rhinower Amtsbrandmeister Michael Mirschel auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rhinow am Freitagabend im Gemeindezentrum Witzke. Rückblick, Ausblick und Analyse prägten seinen Bericht, den er vor Abordnungen aus den Ortsfeuerwehren des Amtes Rhinow, Bürgermeistern und Ortsvorstehern abgab. Die Feuerwehr Rhinow vereint alle elf Ortsfeuerwehren des Amtes mit derzeit insgesamt 183 Mitgliedern.

55 Einsätze bisher

„Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Rhinow ist damit gesichert“, sagte Mirschel. 55 mal bisher in diesem Jahr mussten Rhinower Feuerwehrleute zu Einsätzen ausrücken. Überwiegend zu technischen Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Aber es waren auch entwurzelte Bäume von Straßen zu räumen oder es war Tragehilfe zu leisten. Außerdem befreiten die Feuerwehrleute eine Katze und einen Bussard aus Gefahrensituationen. Zum Löschen von Bränden mussten Feuerwehrleute nach Kietz und in andere Orte ausrücken. Die Bundesgartenschau verlangte von der Rhinower Feuerwehr keine Einsätze.

Das Musikfestival Andrias auf dem Gollenberg war jedoch eine absolute Herausforderung. Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten rund 10 000 Besucher mit Wasser versorgt werden, zweimal wurde die Veranstaltung aufgrund von Unwetterwarnungen unterbrochen. „Wir waren an den Grenzen unser Möglichkeiten“, sagte Mirschel. Bei Antaris halfen auch Feuerwehrleute aus Friesack, Nauen und Brieselang.

Stefan Schneider (links) zeichnet Herbert Torno (Mitte) und Karl-Heinz Linder (r.) aus. Beide sind seit 50 Jahren in der Feuerwehr. Quelle: Peter Kujath

Einführung des Digitalfunks

Nach langer Vorbereitungszeit wurde im Frühjahr mit der Einführung des Digitalfunks begonnen. Die Alarmierung der Feuerwehren mittels Digitalfunk durch die Leitstelle bereitet teilweise noch Schwierigkeiten. „Wir stecken da noch in den Kinderschuhen“, sagte Mirschel, bevor er die Einführung von neuen Dienstplänen als eine Schwerpunktaufgabe für 2016 nannte. Seinen Vorschlag, den jährlichen Amtsfeuerwehrtag nicht mehr für Wettkämpfe im Löschangriff zu nutzen, sondern als einen gemeinsamen Ausbildungstag für alle Ortsfeuerwehren, fanden nicht alle Teilnehmer der Haupversammlung gut. „Auf feuerwehrsportliche Wettkämpfe zu verzichten wäre der falsche Weg“, sagte Stefan Schneider, der Amtsausschussvorsitzender, Bürgermeister von Rhinow und Feuerwehrmann ist. Begründet hatte Mirschel seinen Vorschlag mit dem sinkenden Interesse der Ortsfeuerwehren an dem Wettkampf.

Alte Helme sind noch sicher

Auf eine Anfrage des Spaatzer Ortswehrführers, Ingo Bünsch, ob die alten Einsatzhelme noch den gesetzlich geforderten Sicherheitsstandards genügen antworte Mirschel, man könne sie weiter nutzen. Der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann (SPD) dankte allen Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft und lobt die Nachwuchsarbeit in vier Jugendfeuerwehren mit 50 Mitgliedern.

Ehrungen und Beförderungen

Beförderungen bei der Jahreshauptversammlung der Rhinower Feuerwehr: Ralf Köpke zum Hauptbrandmeister, Marion Knutz zum Oberlöschmeiste, Karsten Muhs zum Löschmeister. Enrico Dahms, Marco Becker, Marcel Hermann, Alexander Roloff, Peter Wilke und Nicole Schmücker zu Oberfeuerwehrleuten, Stefan Krumrey zum Feuerwehrmann.

Für Treue Dienste in der Feuerwehr wurden geehrt:: Karl- Heinz Lindner (60 Jahre). Hans-Dieter Frank, Herbert Torno (50 Jahre). Fritz Beyer, Gabriele Lempe, Hans-Jürgen Reiser (40 Jahre). Ingo Bernhardt, Gerld Beyer, Frnak Blume, Frnak Brunow, Hartmut Guth, Thomas Lebrun, Ronny Meier, Klaus-Dieter Pelz, Bernd Thormann, Bodo Zahn (30 Jahre). Diana Adler, Alexander Bergelt, Ingo Bünsch, Stefan Klare, Stefan Schneider (20 Jahre). Sarah Adler, Daniel Blume, David Hennig, Michael Ritz, Jens Steigemann (10 Jahre).

Von Norbert Stein

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