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Havelland Architektenwettbewerb für Schulneubau
Lokales Havelland Architektenwettbewerb für Schulneubau
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19:25 05.10.2016
Hat zu wenig Platz: die Hans-Klakow-Oberschule. Quelle: Andreas Kaatz
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Brieselang

Für den Neubau der bis zu vierzügigen Hans-Klakow-Oberschule soll es einen Architektenwettbewerb geben. Die Gemeindevertreter haben jetzt die Verwaltung beauftragt, dafür alles in die Wege zu leiten. Als Bedingungen wurde unter anderem festgelegt, dass die Turnhalle mit Tribüne auf jeden Fall auf einer Fläche zwischen Fichtesportplatz und Karl-Marx-Straße entsteht. Der Neubau der Oberschule soll zusammen mit einem Zwischenbau zum jetzigen Schulhaus hin dort errichtet werden, wo momentan noch das gelbe Gebäude seinen Platz hat. Der Neubau wird in einem Zuge errichtet. Festgelegt sind auch die maximalen Grundflächen für Schulhaus und Turnhalle.

Hintergrund ist, dass die Oberschule schon seit langem aus allen Nähten platzt. Für den Unterricht müssen vier Räume der benachbarten Grundschule mitgenutzt werden. Die maximale Zahl der Klassen beträgt zehn. Das jetzige Schulhaus ist zudem stark sanierungsbedürftig, wobei die Größe der Klassenräume ohnehin nicht mehr den Vorgaben des Ministeriums entspricht. Ein Neubau wird mit rund fünf Millionen Euro veranschlagt. Mit der anvisierten Variante hofft man auch, die Bauzeit in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Eine andere Variante, die den Neubau der Sporthalle auf dem Campus – anstelle des blauen Hortgebäudes – vorsah, ging von sieben Jahren aus.

Der IBB-Fraktion geht der Beschluss indes viel zu weit, die Vorgaben seien für die Architekten zu eng. So meinte deren Vorsitzender Ralf Heimann: „Die Verwaltung sollte beauftragt werden, einen ergebnisoffenen Gestaltungswettbewerb auszuloben. Wir kriegen dabei vielleicht Lösungen, an die wir bisher nicht zu denken wagen.“ Er verwies darauf, dass die vorgeschlagene und letztlich abgelehnte Variante von Ausschussmitglied Ingolf Gast zeigt, dass ein zweiter Fachmann zu ganz anderen Ergebnissen kommen kann. Auch Corine t’Hart (Grüne) findet, dass zu wenig diskutiert worden sei.

Doch für Christian Achilles (BFB) ist Heimanns Vorschlag kein Weg. „Wir brauchen ein bauliches Maß, haben uns schon mit verschiedenen Varianten befasst und uns mehrheitlich auf eine verständigt.“ Alles andere würde zu zeitlichen Verzögerungen führen.

Eine Meinung, die nicht nur Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) teilt. Auch er wehrte Heimanns Ansinnen ab, das seiner Ansicht nach außerdem „zu erheblichen Kostensteigerungen“ führen würde. „Wir haben auch mit der Oberschule und der Grundschule gesprochen, die den Standort, wie er jetzt geplant ist, optimal finden.“ Die Gemeinde definiert die Flächen und beim Architektenwettbewerb gehe es jetzt um die Gestaltung. „Das ist der richtige Weg“, so Garn. Norbert Jütterschenke (SPD) schließt sich dem an: „Wir sind schon an der Obergrenze von dem, was wir uns leisten können.“

Von Andreas Kaatz

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