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Havelland Astronomen leben im Jagdrevier gefährlich
Lokales Havelland Astronomen leben im Jagdrevier gefährlich
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00:18 15.04.2016
Der Jahresversammlung des Hegerings Rhinluch war traditionell mit einer Trophäenschau verbunden.
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Hohennauen

Das Jagdjahr 2015/2016 war für die Mitglieder des Hegerings Rhinluch ein erfolgreiches. Von April 2015 bis Ende März 2016 haben die Jäger zwischen Großderschau und Hohennauen insgesamt 45 Stücken Rotwild, 400 Rehe und 292 Stücken Schwarzwild erlegt.

„Wir haben damit nicht nur für ordentliches Wildbret gesorgt, sondern auch für einen gesunden und ausgewogenen Wildbestand in unseren 14 Revieren“, sagte Hartmut Badtke auf der Jahresversammlung des Hegerings, deren Vorsitzender er ist. Auch 358 Waschbären, 164 Füchse und 44 Marderhunde wurden das letzte Jahr in dem insgesamt 14600 Hektar großen Gebiet erlegt.

Der Jahresversammlung des Hegerings Rhinluch war traditionell mit einer Trophäenschau verbunden. Quelle: Stein

Weil das Raubwild nun Brutvögeln nicht mehr die Gelege zerstören und anderen Schaden anrichten kann, haben die Jäger mit dem Abschuss des Raubwildes durchaus auch einen Beitrag zum Schutz der Natur geleistet. Die 30 Mitglieder des Hegerings haben im letzten Jahr zudem auch wieder Müll gesammelt in den Revieren und auf einem Teilstück der stillgelegten Bahnlinie bei Rhinow Bäume gepflanzt.

Wichtige gesellschaftliche Aufgabe

„Jäger zu sein ist kein Hobby, sondern in erster Linie eine ehrenamtliche gesellschaftliche Aufgabe, die viel Zeit verlangt “, betonte Badtke. Dies war der Auftakt einer Diskussion „Jagd und Sternenpark“ auf der Jahresversammlung, an der auch die Leiterin der Naturparkverwaltung, Ilona Langgemach, und der Rhinower Amtsdirektorund Vorsitzender des Fördervereins Sternenpark Westhavelland, Jens Aasmann, teilnahmen.

Der Sternenpark Westhavelland sorgt für zunehmenden Tourismus in der Region. Zum nächtlichen Sterne gucken kommen Hobbyastronomen auch in die Jagdreviere. „Es gab schon heikle Situationen“, berichtete Badtke von plötzlichen Begegnungen einiger Jäger mit Sterneguckern, die im Dunklen Fernrohre hinter Büschen am Nordufer des Gülper Sees oder in der Großen Grabenniederung aufgestellt hatten.

Die Jagdhornbläser. Quelle: Stein

Passiert ist glücklicherweise nichts. Aber die Jäger sind nun einmal auf der Pirsch und das zu einer Zeit, in der man eigentlich niemanden sonst im Revier vermutet. Sie sind nicht gegen den Tourismus im Sternenpark, machten die Mitglieder des Hegerings auf der Versammlung ihren Gästen klar. Aber zum Sterne gucken sollten schon allein aus Gründen der Sicherheit spezielle Plätze ausgewiesen werden in der Landschaft.

Nun sollen spezielle Plätze eingerichtet werden

Und diese Plätze müssten den Jägern dann auch bekannt sein und das an Stellen, wo das Wild nicht unnötig beunruhigt wird. Das soll auch geschehen. „Wir sind auf der Suche“, sagte Ilona Langgemach, zu der Frage, wo solche Plätze zum Sterne gucken ausgewiesen werden können. Derzeit in der Prüfung sind Plätze bei Semlin und Lochow. Zum ungestörten Sterne beobachten gesucht, werden auch besonders lauschige Stellen. Sie sollten ihrerseits Vorschläge machen, wo in den Revieren solche Beobachtungsplätze eingerichtet werden könnten, schlug Jens Aasmann den Jägern vor, damit zu gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann. Dazu wollen der Vorstand des Hegerings, die Naturparkverwaltung und der Förderverein Sternpark weiter beraten und im Gespräch bleiben. Derzeit in Vorbereitung ist eine Neuauflage des Sternenpark- Flyers. Auf den Flyer soll nun vermerkt werden, dass im Sternpark auch gejagt wird.

Von Norbert Stein

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