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Da blüht einem was

Auf ein Wort von Andreas Kaatz Da blüht einem was

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Andreas Kaatz über den verheerenden Besuch des Werderaner Baumblütenfestes, den viel zu leckeren Schlehenwein, Kleingartenexperimente und den wahren Wurzel-Horror.

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Quelle: dpa

Obstwein ist ja berühmt und berüchtigt zugleich. Wer schon mal auf dem Werderaner Baumblütenfest war, kann dies vielleicht nachvollziehen. Da lernte ich auch mal den Schlehenwein kennen, der recht gut schmeckt. Als wir vor ein paar Jahren unseren Garten angelegt haben, sagten wir uns: Warum nicht auch Schlehe einpflanzen. Vielleicht kann man ja später selbst mal mit Wein experimentieren. So dachten wir – bis vor Kurzem. Als dann, auch weiter entfernt vom Busch, irgendwelche Pflänzchen aus dem Boden auftauchten, gingen wir der Sache auf den Grund. Und tatsächlich: Schlehentriebe. Der Busch versuchte neue Gebiete für sich zu erschließen. Blick ins Internet – Warnungen über Warnungen. Das Wurzelwerk wird mit der Zeit immer raumgreifender. Schlehe ist offenbar für kleine Gärtchen wie dem unseren der Horror. Also raus damit. Doch es war mühsam, die Wurzelstränge zu entfernen. Letztlich ist zu befürchten: Irgendetwas hat überlebt. Erstaunlich, was der Besuch des Baumblütenfestes manchmal noch so für Auswirkungen haben kann.

Von Andreas Kaatz

Andreas.Kaatz@MAZ-online.de

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