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Alles auf Rot

Auf ein Wort von Marlies Schnaibel Alles auf Rot

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Marlies Schnaibel über die Farbe Rot, Erdbeeren zu jeder Tages- und Nachtzeit und den kollektiven Erbeerrausch in der MAZ-Redaktion.

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Quelle: dpa

Seit Tagen sehe ich rot. Das ist nicht politisch gemeint und sagt auch nichts über mein Wutpotenzial. Es sagt aber was über Erdbeeren. Denn die esse ich seit Tagen. Kein Vergleich mit den geschmacklosen Erdbeerdarstellern, die es das ganze Jahr über gibt. Das hier sind die richtigen Früchte. Die schmecken noch so wie aus Omas Garten. Jeden Tag kommen sie bei mir auf den Tisch. Egal ob zum Frühstück, Mittag oder Abend – Erdbeeren passen immer. Sie sind optisch und geschmacklich anregend. Und haben ja auch die Fantasie so manchen Dichters angeregt. „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ dichtete einst Paul Zech ziemlich frei nach einer Vorlage von François Villon. Klaus Kinski sang es, es war mehr so ein Sprechgesang. Viele vertonten das Gedicht, Bands von Culture Beat bis Franz Ferdinand coverten es. Alle waren erdbeersüchtig. Heute werden die MAZ-Kollegen in einen kollektiven Erdbeerrausch versetzt – mit Sahne.

Von Marlies Schnaibel

Marlies.Schnaibel@MAZ-online.de

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