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Schießeisen im Wohngebiet

Auf ein Wort von Marlies Schnaibel Schießeisen im Wohngebiet

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Marlies Schnaibel über eine geringe Aufklärungsquote, einen schießwütigen Katzenhasser und Ausnahmen, die man Fachleuten überlassen sollte.

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Die Aufklärungsquote solcher Delikte ist sehr gering.

Quelle: imago stock&people

Havelland. Man muss kein ausgewiesener Tierfreund sein, um das zu verurteilen: In Falkensee wurde auf einen Kater geschossen. Das lässt Raum für viele Vermutungen: War es ein Jugendlicher, der sein Luftgewehr ausprobieren wollte? War es ein Katzenhasser, der die haarigen Wohnzimmertiger nicht erträgt? War es ein Sadist, der gerne tötet? War es ein Versehen, wobei das Tier zufällig in die Schussbahn geriet? Die Polizei ermittelt, aber die Aufklärungsquote bei solchen Delikten ist gering. Ohne aufmerksame Nachbarn, ohne Zeugen kommt man hier nicht weiter. Auch deshalb wollen die Besitzer des schwer verletzten Katers die Öffentlichkeit mobilisieren. Ihre Flugblätter sollen außerdem dazu beitragen, über das Thema nachzudenken und in den Familien darüber zu reden. Was wissen eigentlich Eltern, was ihre Schützlinge mit dem Luftgewehr so treiben? Wir sind glücklicherweise weit von amerikanischen Waffengewohnheiten entfernt. Aber muss es überhaupt sein, in dicht besiedelten Gebieten mit Waffen rumzufuchteln? Das sollten Ausnahmen bleiben, die man den Fachleuten überlässt.

Von Marlies Schnaibel

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