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Einkauf ohne Fragen

Auf ein Wort von Stefan Kuschel Einkauf ohne Fragen

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Stefan Kuschel über eine lästige Pflicht, Erfahungswerte, volle vs. leere Kassen und einen Einkauf ohne Fragen.

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Quelle: dpa

Das Einkaufen von Lebensmitteln ist für mich lästige Pflicht. Ich erledige sie ein, zwei Mal die Woche auf grobmechanische Art. Soll heißen: Hauptsache, es geht schnell und ich bekomme alles, was ich haben will. Meistens lasse ich mich noch von etwas inspieren, was ich im Vorbeigehen sehe. Nach diesem eher lustvollen Teil des Einkaufvorgangs kommt es für mich entscheidend darauf an, dass das Bezahlprozedere nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Meine Erfahrung ist es, dass nicht jede Kasse, an der viele Kunden stehen, gleichbedeutend ist mit langer Warterei. Meistens sind es die vollen Kassen, an denen es am schnellsten vorwärts geht. Die Mitarbeiter dort wirken besonders konzentriert und ziehen den Einkauf in straffer Folge über den Scanner. Schweigend bezahlen und weg, so mag ich’s. Leere Kassen hingegen meide ich, weil man dort fast immer gefragt wird, ob alles in Ordnung gewesen sei. Ich nuschle dann stets nur ein knappes „ja“. Nächste Frage: Bonuspunkte? „Nein.“ Ein Einkauf ohne diese beiden Fragen wäre perfekt für mich.

Von Stefan Kuschel

Stefan.Kuschel@MAZ-online.de

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