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Auf ein Wort Aufräumen und Nachlesen
Lokales Havelland Auf ein Wort Aufräumen und Nachlesen
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14:21 26.05.2014
Quelle: dpa

Handwerker wollen in meine Wohnung. Sie sägen Risse auf, um sie dann zu verschmieren. Es ist irgendeine unerfreuliche Gewährleistungssache. Na, ich muss sie ertragen, wie eine Operation am offenen Herzen. Ich räume also die Wohnung auf und um, damit die Maurer überall rankommen. Diese Rumräumerei ist nicht uninteressant. Wie viel Staub sich doch auf Bücher, zwischen Büchern und unter Büchern ansammeln kann. Und was man so für Bücher hat. Warum finden sich von Heines Wintermärchen gleich vier Reclambücher in meinem Besitz? Eines stammt aus meiner Schulzeit, da stehen viele Anmerkungen in meiner Fast-Noch-Kinderschrift auf den Seiten, was nach so langer Zeit ein zusätzliches Lesevergnügen bereitet. Ganz anders in dem Wintermärchen, das offensichtlich mal meinem Bruder gehört hat, da lese ich keine Welterklärungshinweise, da finde ich ganz viele gemalte Köpfe. Dicke Nasen, Teufelshörner, spitzes Kinn – das Zeichentalent des Bruders hatte durchgeschlagen. Mal sehen, was er beim nächsten Aufräumen von mir findet.

Von Marlies Schnaibel

Marlies.Schnaibel@MAZ-online.de

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