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Havelland Aus tiefer Verbundenheit zur Heimat
Lokales Havelland Aus tiefer Verbundenheit zur Heimat
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00:27 31.08.2015
Das Havelland bei Phoeben von Manfred Pietsch. Quelle: Foto: Fabio Lanza
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Rathenow

Während Christine Dewerny persönlich einen Einblick in ihre Arbeit als Bildhauerin gibt, müssen Manfred Pietschs Bilder für sich sprechen. Der Künstler, der die Ausstellung seit einem Jahr geplant hatte, kann sie selbst nicht mehr erleben. Am 24. Juli verstarb der Berliner Maler nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren.

Wer seinem Werk näher kommen möchte, wird also fortan mit den Bildern in Dialog treten müssen oder lässt sich von Jürgen Schneider in das Schaffen des Künstlers einführen – Gelegenheit dazu gibt es während der Vernissage am Donnerstag. Schneider hat zahlreiche Ausstellung von Manfred Pietsch und Christine Dewerny kuratiert, auch „Menschen in Landschaft“ trägt seine Handschrift.

Klasssicher Torso von Christine Dewerny. Quelle: privat

1986 lernte Schneider Manfred Pietsch im Verband bildender Künstler kennen. Die beiden verband eine enge Freundschaft, bis zum letzten Tage hatte Schneider Pietsch begleitet. „Er fühlte sich immer der wunderbaren Kulturlandschaft Brandenburgs verpflichtet. In seiner Arbeit ging es ihm darum, diese Landschaft für die Nachwelt einzufangen“, erzählt Schneider.

Die Ausstellung im Kulturzentrum abzusagen, kam nicht in Frage gekommen. Das sei ein großes Anliegen des Künstlers gewesen, verrät sein Freund. Und so darf sich das havelländische Publikum auf eine Schau freuen, deren Arbeiter die menschliche Figur in Harmonie zu ihrer natürlichen Umgebung thematisieren. Während Christine Dewerny dies über die handfeste Arbeit am Sandstein und den physischen Kampf mit diesem Urprodukt tut, fängt Manfred Pietsch Mensch und Natur bildhaft ein.

Körper und Geist als künstlerische Form zu problematisieren und sinnlich wahrnehmbar zu machen, ist das zentrale Anliegen der Arbeiten von Dewerny. Die Bildkünstlerin, deren Werke unter anderem in der Deutschen Oper Berlin und im Museum für Deutsche Geschichte stehen, arbeitet überwiegend mit Elbsandstein, der eine sehr warme Tönung hat und sehr harmonisch wirkt. Das wiederum passt hervorragend zu Pietschs Landschaften, die von delikater Farbigkeit sind und die gesammelten Natureindrücke des Künstlers wiedergeben. Die Motivauswahl – Auen, Wälder, Fluss- und Stadtlandschaften sowie Figurengruppen inmitten der Landschaft – ist malerisches Bekenntnis und zugleich Ausdruck der tiefen Verbundenheit des Künstlers zu seiner Heimat Brandenburg.

„Menschen in Landschaft“

Vom 3. September bis 15. November sind die Werke von Manfred Pietsch und Christine Dewerny im Kulturzentrum in Rathenow zu sehen.

Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Donnerstag, 3. September um 19 Uhr im Foyer des Kulturzentrums eröffnet.

Das Trio Trias spielt zur Eröffnung Gospel, Spirituals und Swing.

Von Christin Schmidt

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