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Havelland Ausstellung rund ums Fahrrad in Elstal eröffnet
Lokales Havelland Ausstellung rund ums Fahrrad in Elstal eröffnet
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15:23 22.04.2016
Tobias Bank (M.) hat einen Blick fürs Detail. Quelle: Laura Sander
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Elstal

Die Kleeblatt-Fahrradklingel, ein antiker Dynamo oder spezielle Plastikgriffe – entdeckt Tobias Bank unterwegs ein Zweirad aus DDR-Zeiten kann er daran nicht einfach daran vorbeigehen. Er nimmt es unter die Lupe und hält außergewöhnliche Details mit seiner Kamera fest. Im Rahmen des landesweiten Veranstaltungstages „Brandenburg radelt an“ und der Eröffnung der Fahrradsaison hat der Wustermarker Gemeindevertreter nun insgesamt 13 seiner Fotos der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung „Mehr als zwei Räder – Das Fahrrad im Detail“ ist sowohl für Bank selber, als auch für die neue Bürgerbegegnungsstätte in der Elstaler Eisenbahnersiedlung eine Premiere. „Mir ist es wichtig das Fahrrad nicht als Gebrauchsgegenstand zu zeigen, sondern vielmehr die Kleinigkeiten, die es zum funktionieren bringen“, so der Elstaler, der so oft wie möglich sein Auto stehen lässt und selber mit einem seiner beiden Drahtesel unterwegs ist. „Ich habe zum einen natürlich einen DDR-Klassiker, zum anderen ein Rennrad aus den 1970er Jahren, das vor allem bei längeren Strecken zum Einsatz kommt. Das Fahrrad ist eine gute und umweltfreundliche Alternative zum Auto – darauf möchten wir aufmerksam machen.“

Mit dem Rad durch Elstal

Dass es in Elstal eine Menge Einwohner gibt, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind, weiß Monika Rogge. „Ich denke nicht, dass das Fahrrad ein kompletter Ersatz für ein Auto ist, gerade wenn es um größere Einkäufe geht.Vor allem in Elstal selbst versuchen wir allerdings so oft wie nur möglich aufs Fahrrad umzusteigen – hier gibt es schließlich gut ausgebaute Wege nach Wustermark oder zum Dallgower Havelpark“, so die 62-Jährige. Im Ort ist auch der Elstaler Horst Häfke ausschließlich mit seinem Fahrrad unterwegs. „Wenn ich nichts Schweres zu transportieren habe, nehme ich das Zweirad. Wir haben hier gute Wege und ich fühle mich sicher“, so der 68-Jährige, der sich gemeinsam mit seiner Frau auch im Urlaub gerne aufs Fahrrad schwingt. Und damit ist der Elstaler nicht allein. 850 Millionen Euro bringt der Radtourismus jährlich allein Brandenburg ein. „Im Havelland ist das Radfahren sogar die beliebteste Freizeitsportart, wie eine Befragung ergeben hat“, so Andreas Ernst, Kulturdezernent des Landkreises. „Mit dem Havellandradweg und dem neuen Knotenpunkt-Netzwerk ist das Havelland ein beliebtes Ausflugsziel. Radfahren macht Freude und man bekommt den Kopf frei – zum Beispiel nach einer langen Sitzung im Kreistag“, lacht Ernst.

Brandenburg radelt an

Noch bis zum 20. Mai ist die Ausstellung in der Bürgerbegegnungsstätte zu sehen. Außerdem unterstützt der Verein Historia Elstal den Start der Fahrradsaison in Zusammenarbeit mit der Oberschule „Heinz Sielmann“, der evangelischen Kirchengemeinde und dem Ortsbeirat Elstal mit vier weiteren Veranstaltungen. Am heutigen Sonnabend findet um 15 Uhr in der Begegnungsstätte ein Vortrag zum Thema Fahrradtourismus in Brandenburg statt. Am Sonntag ist in der Elstaler Kirche nach dem Gottesdienst, also ab 13 Uhr, eine Karikaturenausstellung zu sehen. Um 9.30 Uhr am Montagmorgen öffnet in der Oberschule Elstal eine Schüler-Ausstellung zum Thema Fahrrad. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet eine Lesung der Rathenower Autorin Rita König am Dienstag um 18 Uhr in der Begegnungsstätte.

Von Laura Sander

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