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Ausstellung über den Weg zur deutschen Einheit

25 Jahre Wiedervereinigung Ausstellung über den Weg zur deutschen Einheit

In der Kreisvolkhochschule wird am Donnerstag eine Ausstellung eröffnet, die der Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren gewidmet ist. Sie heißt „Der Weg zur deutschen Einheit“ und ist verbunden mit einem Projekt für Rathenower Jugendliche, die sich auf Spurensuche in die DDR, das Land ihrer Eltern und Großeltern, begeben.

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Zeitzeugengespräch über den Zweiten Weltkrieg mit Rathenower Schülern in der Kreisvolkshochschule.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. In wenigen Wochen jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 25. Mal. Deshalb zeigt die Kreisvolkshochschule in ihren Räumlichkeiten an der Bammer Landstraße 10 ab Donnerstag die Ausstellung „Der Weg zur deutschen Einheit“. Diese wurde erstellt im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Auswärtigen Amtes und beschreibt, wie dieser Weg 1989 und 1990 in beiden Teilen Deutschlands und auf internationalem Parkett beschritten worden ist. Über 150 Fotos und Faksimiles zeigen zusammen mit erklärenden Texten, wie damals die friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit plötzlich auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik gesetzt hat.

Betrachtet werden innerdeutsche und internationale Entwicklungen

Wie die Volkshochschule mitteilt, widmet sich die Ausstellung gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie auch den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn und den USA ermöglichte. Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen (Smartphones) können mittels QR-Codes auf 18 Videopodcasts zugreifen, in denen Zeitzeugen über die damaligen Ereignisse berichten. Die Ausstellung kann vom 10. September bis zum 16. Oktober werktags in der Zeit von 8 bis 21 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Schon vor einem Jahr, als die Volkshochschule eine Ausstellung zum Beginn des Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren zeigte, verband sie das mit einem Forschungsprojekt für Jugendliche. Dazu gehörte auch ein Zeitzeugengespräch mit älteren Leuten, die den Zweiten Weltkrieg erlebt hatten. Ähnlich wird es auch dieses Mal wieder sein. Für Schülerinnen und Schüler aus Rathenow gibt es das Projekt „Reise in ein Land, das von der Weltkarte verschwand“. Sie begeben sich auf eine Spurensuche, um mehr über das Leben in der DDR zu erfahren.

Jugendliche aus Rathenow begeben sich auf Spurensuche in die DDR

Diese Spurensuche wird die Jugendlichen in der Mehrzahl zurück in das Land führen, das die Heimat ihrer Eltern und Großeltern war. Sie begeben sich dadurch zu ihren eigenen Wurzeln. Mit welchen Dingen beschäftigten sich die Menschen in der DDR? Wie war die politische Situation 1989 und 1990? Was hat sich für sie in den letzten 25 Jahren verändert? Inwiefern ist Deutschland zusammengewachsen und woran ist das erkennbar? Das sind einige der Fragen, denen die Jugendlichen nachgehen werden. Vorgesehen sind Recherchen in Zeitungsarchiven, die Analyse von Bild- und Tondokumenten, Kurzinterviews mit Zeitzeugen und die Suche nach „historischen Überbleibseln“ im Stadtbild von Rathenow. Das Projekt läuft vom 28. September bis 2. Oktober und seine Ergebnisse werden als Audio-Podcast zur Verfügung gestellt.

Von Bernd Geske

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