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Autofahrer sind von den B5-Sperrungen genervt

Lichtblick zum Ende der Herbstferien? Autofahrer sind von den B5-Sperrungen genervt

Der Unmut über die Sperrungen auf der Bundesstraße 5 bei Nauen ist groß. Autofahrer müssen durch die Nauener Innenstadt. Lange Wartezeiten und verstopfte Straßen inklusive. Doch viele Autofahrer fühlen sich nicht ausreichend informiert. Und dann gibt es da die Frage, warum die Strecke schon wieder aufgerissen wird.

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Quelle: IG Bau

Nauen. Der Ärger über die B 5-Sperrungen bei Nauen ist in diesen Tagen groß. Wegen der Erneuerung der Fahrbahndecke auf der kompletten Ortsumgehung dient die ehemalige B 5 durch die Nauener Innenstadt derzeit als Umleitungsstrecke – längere Wartezeiten und verstopfte Straßen inklusive. Während der Bauzeit, die noch bis Mitte November angesetzt ist, erfolgt die Vollsperrung der Ortsumgehung auf der gesamten Länge zwischen den Anschlussstellen Nauen-Ost (Berliner Straße) und Nauen-West (Hamburger Straße).

Hinzu kommt derzeit die Vollsperrung zwischen Hamburger Straße und Ortsausgang Lietzow während der Herbstferien. Umgeleitet werden Autofahrer für diesen Zeitraum über Berge und Hertefeld. „Die Anbindung ist diesem Verkehr auf so einen langen Zeitraum nicht gewachsen“, sorgt sich Sabine Pelz aus Brädikow. Zudem fürchtet sie, dass sich die Umleitung negativ auf das nahe gelegene Trappenschutzgebiet auswirken könne und dass Rettungswege nicht ausreichend vorhanden wären. „Die Umleitung ist spätestens am 27. Oktober beendet“, beruhigt Frank Schmidt, Chef des Landesbetriebes Straßenwesen. „Aufgrund der Ferien wurde dieser Zeitraum gewählt und stets auch so angekündigt“, so Schmidt weiter.

Warum wird hier schon wieder gebaut?

Viele Autofahrer fühlen sich trotz der frühzeitigen Ankündigung durch den Landesbetrieb nicht ausreichend informiert. „Ich habe mindestens 20 Autofahrer gefragt, was hier gebaut wird, warum und wie lange. Niemand wusste eine Antwort – Ärger und Nervosität sind groß“, sagt Autofahrerin Jutta Hanning, die die Strecke regelmäßig fährt. „Warum ist es eigentlich notwendig, dass diese gute Straße schon wieder aufgerissen wird, wo es doch woanders viel notwendiger wäre Straßen zu sanieren oder mit dem Geld Radwege zu bauen?“, fragt sich Hanning.

„Bei rund 12 000 Fahrzeuge pro Tag ist die Fahrbahndecke in der Regel nach zehn bis zwölf Jahren verschlissen“, begründete Frank Schmidt das Vorhaben, das rund 1,6 Millionen Euro kosten soll. 2002 war die Ortsumgehung offiziell übergeben worden. Die Fahrbahndecke soll nun vier Zentimeter abgefräst und durch eine neue Schicht ersetzt werden. Mitte November sollen die Arbeiten beendet sein. Die Vollsperrung der Ortsumgehung sei die einzige Lösung, „um die kürzest mögliche Bauzeit zu erreichen“, so Schmidt.

Dass der Zeitpunkt denkbar ungünstig gewählt ist, moniert der Kreisbauernverband. Die Vollsperrung fällt „fast vollständig in die arbeitsreiche Zeit der Agrarbetriebe“. Schwerpunkt sei dabei die Maisernte.

Von Laura Sander

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