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B 273 in Nauen fertig

Verkehrsfreigabe ist erfolgt B 273 in Nauen fertig

Es war das nach dem Bau der Ortsumfahrung 2002 das größte Infrastrukturprojekt in Nauen: Die Erneuerung der Bundesstraße 273 im Stadtgebiet. Am Montag erfolgte die Verkehrsfreigabe des letzten Abschnittes.

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Zebrastreifen ersetzen die Ampeln in der Berliner Straße.

Quelle: Foto: Tanja M. Marotzke

Nauen. Selbst Nauens Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) kann kaum glauben, dass die Zeit der Umleitungen in der Stadt vorbei ist. „Es ist einfach nur ein schöner Tag für Nauen. Ein lange Etappe geht zu Ende, die viele Einschränkungen mitgebracht hat. Und im Frühjahr wird sich diese Straße in voller Pracht zeigen, wenn alle Blumen und Gewächse in Blüte stehen.“

Seit Sommer 2008 wurde fast ununterbrochen innerorts an der Bundesstraße 273 gebaut, jetzt nach sieben Jahren ist mit dem vierten Abschnitt in der Berliner Straße das letzte Teilstück der 3,2 Kilometer langen Straße offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Diesen Akt übernahm am Montagmittag Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (parteilos) höchst persönlich. Begleitet wurde sie vom Vorstandsvorsitzenden des Landesbetriebes Straßenwesen, Albrecht Klein und Frank Süsser vom Bundesministerium.

Schneider freute sich vor allem darüber, dass nicht nur die Straße sondern auch alle Medien wie Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen, Glasfaserkabel der Telekom sowie Radwege erneuert werden konnten. „Alle Ampeln sind verschwunden, wir feiern die Renaissance der Zebrastreifen“, so die Ministerin.

Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Jahren vier Bauabschnitte: den Kreisverkehr am Lindenplatz und Teile der Neuen Straße, den Rest der Neuen Straße bis zur Dammstraße, den Kreisverkehr Dammstraße und den Kreisverkehr am Bahnhof bis zum Ortseingang Nord und schließlich die Berliner Straße vom Kreisverkehr Lindenplatz bis zum Abzweig B 5. Etwa 12,7 Millionen Euro sind verbaut worden, 75 Prozent des Geldes kam vom Bund. Die Stadt Nauen steuerte etwa zwei Millionen Euro bei, der Wasser- und Abwasserverband Havelland investierte etwa 2,2 Millionen Euro. „Die Ortsdurchfahrt Nauen ist jetzt für alle Verkehrsteilnehmer attraktiver. Dank der Kreisverkehre fließt der Verkehr flüssiger, Radfahrer können durchgängig auf gekennzeichneten Wegen und die Fußgänger kommen sicherer über die Fahrbahn.“ Kathrin Schneider erinnerte auch Fördermittel aus dem Städtebautopf für die Altstadt, die in den vergangenen Jahren nach Nauen geflossen sind. „Inklusive der Straßen kamen 30 Millionen Euro zusammen.“

Nauen habe nicht zuletzt mit der neu gemachten B 273 ein freundlicheres Gesicht bekommen, sagte Frank Süsser vom Bundesverkehrsministerium. „Profitieren werden alle von dieser Baumaßnahme“. Ob der Bund beziehungsweise der Landesbetrieb Straßenwesen im nächsten Jahr die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Ribbeck der B 5 tatsächlich bauen wird, ist noch offen. „Unser Anteil der Finanzierung steht, die Planung ist abgeschlossen“, sagte Frank Schmidt vom Landesbetrieb. Die Frage lautet: Kann die Stadt Nauen den nötigen Eigenanteil aufbringen? Eine Summe steht zwar im Haushalt 2016, nur wird die nicht ausreichen. Also müssen die Stadtverordneten darüber entscheiden, ob mehr Geld bereitgestellt werden kann.

Von Jens Wegener

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