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B 273 wird bis Börnicke erneuert

Straßenbau in Nauen B 273 wird bis Börnicke erneuert

Die Bundesstraße 273 soll im Jahre 2018 zwischen dem Abzweig der L 201 nahe der Nauener Waldsiedlung bis zum Ortseingang Börnicke (Havelland) erneuert werden. Dabei wird an der Einmündung L 201 voraussichtlich ein Kreisverkehr entstehen. Geklärt ist mittlerweile auch der Standort der Bushaltestelle an der Waldsiedlung.

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Mit der Berliner Straße in Nauen wurde der vierte und letzte innerörtliche Abschnitt der B 273 saniert. Jetzt geht es außerorts weiter.

Quelle: Andreas Kaatz

Nauen. Nachdem in den vergangenen Jahren die B 273-Ortsdurchfahrt in Nauen komplett ausgebaut worden ist, plant der Landesbetrieb Straßenwesen, weitere Abschnitte der Bundesstraße in Richtung Norden zu erneuern. Konkret geht es dabei um den Bereich von der Einmündung der L 201 aus Falkensee bis zum Ortseingang Börnicke. Eine Strecke von rund viereinhalb Kilometer.

„Aufgrund des Alters der Straße ist dort eine grundhafte Erneuerung erforderlich“, sagt Frank Schmidt, Potsdamer Niederlassungsleiter des Landesbetriebes. So werde bis auf die Tragschicht alles herausgenommen und durch neues Material ersetzt. Zudem ist geplant, die Straßenbreite auf 6,50 Meter zu erweitern, derzeit sind es um die sechs Meter. Im Bereich von relativ nahe an der Straße stehenden Bäumen sollen Leitplanken angebracht werden. Bushaltestellen erhalten eine Beleuchtung. Und am Abzweig Kienberg wird es künftig eine Linksabbiegespur aus Richtung Nauen geben.

Gravierendste Änderung wird jedoch ein Kreisverkehr sein, der am Abzweig zur L 201 geplant wird. Die endgültige Entscheidung dafür ist aber noch nicht gefallen. „Wir befinden uns derzeit in der Variantenuntersuchung“, sagt Schmidt. Dabei soll geprüft werden, ob ein Kreisverkehr wirtschaftlich ist oder ob es bei dem Stand wie derzeit bleiben soll. Ohne das Ergebnis vorwegzunehmen, kann sich Schmidt allerdings gut vorstellen, dass ein Kreisverkehr geeignet wäre: „Er würde in die Streckencharakteristik passen und wäre als verkehrssichere Lösung angebracht.“ Rund 5000 bis 6000 Fahrzeuge täglich kämen dort entlang. Der Durchmesser des Verkehrsbauwerks soll etwa 40 Meter betragen. Fußgängerüberwege wie in den neuen Kreisverkehren in der Nauener Innenstadt werde man dort aber nicht finden, weil die Verkehrsanlage außerorts liegt. Die Radfahrer werden um den Kreisverkehr herumgeführt. „Geplant ist, die Straße im Jahre 2018 auszubauen“, so Schmidt. Insgesamt soll das Ganze rund zwei Millionen Euro kosten.

In der nahen Waldsiedlung beobachtet man die Planungen ganz genau, wie Ortsvorsteher Dietmar Kratzsch bestätigt. Knackpunkte seien aber bei Abstimmungsrunden mit dem Landesbetrieb und dem Nauener Bauamt bereits geklärt worden. „Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, dann können wir damit leben“, meint er. Ursprünglich wollte der Landesbetrieb, dass die Haltestelle für die Busse in Richtung Norden wieder auf die gegenüber liegende Straßenseite kommt. „Das ist Quatsch und gefährlich“, meint er. Als in früheren Zeiten dort eine Haltestelle stand, habe es nämlich mehrere Unfälle gegeben.

Des Weiteren soll man künftig direkt von der B 273 aus nach links in den Trappenweg abbiegen können, so wie es jetzt schon manche Autofahrer illegaler Weise machen. Denn eigentlich müssen sie erst um die Grüninsel herumfahren, bevor es in den Trappenweg geht.

Zudem wird das am Kreisverkehr geplante Regenwasserbecken nun doch nicht mehr nahe der Gaststätte Am Weinberg entstehen. Inhaber Ahmed Al-Gaddooa hatte moniert, dass dadurch Parkflächen für seine Kunden wegfallen würden. Zudem könnte das Becken bei Starkregen überlaufen. Kratzsch befürchtete zudem, dass ein Schandfleck entstehen könnte, wenn die Fläche nicht regelmäßig gemäht und gepflegt wird. Jetzt soll das Becken auf der gleichen Straßenseite bleiben, aber etwas weiter nördlich. Offen ist allerdings noch, ob der Straßenbereich beim Bau des Kreisels komplett gesperrt wird. Für den Fall hatte Al-Gaddooa angekündigt, das Lokal schließen zu wollen, weil dann keine Kunden mehr zu ihm gelangen könnten. „Und wir als Ortsteil hätten dann keinen Versammlungsraum mehr“, so Kratzsch.

Von Andreas Kaatz

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