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Havelland Neue Pläne für Inselweg und Mühlendamm
Lokales Havelland Neue Pläne für Inselweg und Mühlendamm
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02:17 06.11.2015
Die Wasserseite der Grundstücke am Mühlendamm im Bereich der Buga-Brücke. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Der Rathenower Bauausschuss hat am Montagabend befürwortet, dass für zwei Bereiche am Inselweg und am Mühlendamm neue Bebauungspläne aufgestellt werden, um sie künftig als Sondergebiete für Erholungszwecke auszuweisen. Wie in den Unterlagen steht, sind beide Gebiete zu Zeiten der DDR entstanden. Im Flächennutzungsplan der Stadt seien sie heute ausgewiesen als Sondergebiete, die der Erholung dienen. Das sei aber keine „verbindliche Bauleitplanung“. Bauamtsleiter Matthias Remus teilte mit, dass die Besitzer verschiedener Wochenendhäuser in letzter Zeit häufiger Probleme bekamen, wenn sie ihre Objekte sanieren wollten. Die Stadt habe die Auffassung vertreten, dass die Gebiete im Innenbereich Rathenows liegen. Der Landkreis habe die Lage aber als Außenbereich angesehen und in letzter Zeit beantragte Baugenehmigungen für neue Ferienhäuser oder Wochenendhäuser abgelehnt.

Am Mühlendamm soll eine Ferienhausanlage gebaut werden

Das Amtsgericht Potsdam hat im Zuge von Verfahren dann in der Tat entschieden, dass die beiden Gebiete im Außenbereich Rathenows liegen. Deshalb hat es der Stadt empfohlen, Bebauungspläne aufzustellen, um eine einheitliche Regelung über Ferien- und Wochenendhäuser zu schaffen. Das Gebiet am Inselweg ist rund 10 000 Quadratmeter groß. Es ist in 39 Parzellen aufgeteilt und für Erholungszwecke verpachtet. Das Gebiet am Mühlendamm ist 22 000 Quadratmeter groß. Es gibt dort die Anlagen von zwei Wassersportvereinen und 20 Wochenendhäuser, deren Grundflächen 30 bis 80 Quadratmeter groß sind. In einer Anlage zum Beschlusstext steht zudem, dass im 3 600 Quadratmeter großen westlichen Teilbereich des Mühlendamm-Gebietes jemand eine Ferienhausanlage bauen will. Dort würde ein größerer Eingriff in Natur und Landschaft stattfinden.

Wie den Worten eines Einwohners in der Fragestunde zu entnehmen war, gibt es die Vermutung, dass manche Besitzer ihre Wochenendhäuser dort möglicherweise dauerhaft bewohnen – was nicht gestattet wäre. Matthias Remus bestätigte das jedoch nicht und erklärte, so etwas müsste bei einem begründeten Verdacht im jeweiligen Einzelfall konkret geklärt werden. In beiden Beschlussvorlagen steht immerhin, dass die Bebauungspläne auch aufgestellt werden sollen, um weiterhin der Nutzung zum ständigen Wohnen entgegen zu wirken und die Gefahr einer Dauernutzung auszuräumen.

Von Bernd Geske

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