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Havelland Umland bleibt gefragt
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00:38 12.07.2015
Dallgow ist eine gefragte Adresse. Quelle: Oliver Fischer
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Dallgow-Döberitz

Falkensee wächst schnell, Dallgow wächst schneller. So das Ergebnis einer Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle.

Das Institut hatte im Frühjahr unter dem Blickwinkel „Bevölkerungswachstum” alle 132 ostdeutschen Städte untersucht, die zur Wende mehr als 20 000 Einwohner hatten. Und da belegte Falkensee unumstritten den 1. Platz. Nun haben die Wissenschaftler aus Halle auch die kleineren Gemeinden durchgerechnet.

Das Besondere der Studie: Sie berücksichtigt die zum Teil gravierenden Eingemeindungen und stellt die Zahlen von 1990 und 2013 gegenüber. Danach lag Falkensee mit einem Bevölkerungszuwachs von 87,1 Prozent auf dem 1. Platz und überholte Bernau und Königs Wusterhausen. Die beiden brandenburgischen Städte hatten durch die Gebietsreform Gemeinden und damit massiv Einwohner dazubekommen. Nun wurden kleinere Kommunen bewertet: Danach haben 20 Gemeinden in Westdeutschland und 64 Gemeinden in Ostdeutschland eine größeren Wachstum als die besagten Falkenseer 87,1 Prozent. Unter den Schnell-Wachsern befinden sich 13 brandenburgische Orte; auch hier wurden die Bevölkerungszahlen zu eventuellen Eingemeindungen in Beziehung gesetzt. „Die am stärksten gewachsenen Gemeinden befinden sich im engen Umland von Berlin“, sagte Albrecht Kauffmann, der Stadtökonom hat die Studie erstellt.

Im Havelland bringt es Dallgow-Döberitz auf eine Wachstumsrate von 164,7 Prozent, Brieselang auf 118,8 Prozent. In Dallgow-Döberitz wurden zur Wende 427 Einwohner gezählt, Ende 2013 waren es fast 9000. In Brieselang wuchs die Zahl von gut 5000 auf 11000.

In Oberhavel sind Glienicke/Nordbahn mit 164,7 Prozent und Mühlenbecker Land mit 130,6 Prozent besonders gefragte Zuzugsgebiete. Absoluter Spitzenreiter im Bundesland ist Borkwalde (Potsdam-Mittelmark) mit 275,1 Prozent.

„Die Bevölkerungszahlen der amtlichen Statistik spiegeln die demografische Entwicklung nur bedingt wider”, bekräftigte Albrecht Kauffmann vom Leibniz-Institut, der die Studie erstellt hat. Er wollte deshalb eine ungeschönte Statistik vorlegen.

Von Marlies Schnaibel

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