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BI befragt die Kunden im Dachsberg-Markt

Premnitz BI befragt die Kunden im Dachsberg-Markt

Die Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt des NP-Marktes im Premnitzer Dachsberggebiet einsetzt, hat ihre drei Wochen laufende Kundenbefragung abgeschlossen. Wünsche der Kunden waren kleinere Verpackungen, eine separate Leergutannahme und ein Brotschneidegerät. Die BI wertet Anfang März die Befragung mit Vertretern des Unternehmens aus.

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Welche Waren sie vermissen, das wollte die Bürgerinitiative zum Erhalt des Premnitzer Dachsberg-Marktes von den Kunden wissen.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Wie es mit dem Unternehmen abgesprochen war, hat die Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt des NP-Marktes am Premnitzer Dachsberg drei Wochen lang die Kunden befragt. Wie heraus kam, haben sich rund 40 Prozent der Kunden, die bei der Befragung mitgemacht haben, zufrieden über das Angebot geäußert. „Das bedeutet aber nicht, dass 60 Prozent der Kunden unzufrieden sind“, hat Werner Coch von der Bürgerinitiative erklärt. Viele hätten Hinweise und Wünsche nach Verbesserungen eingetragen, sich aber nicht unzufrieden geäußert. Häufig gelobt worden sei das freundliche und hilfsbereite Personal.

Wünsche zur Erweiterung des Sortiments gab es besonders bei Fleisch, Backwaren, Drogerieartikeln, Obst und Gemüse. Ein wichtiger Vorschlag war, dass regelmäßig Werbung mit Angeboten des Marktes verteilt werden soll. Gewünscht wurden kleinere Verpackungen, etwa bei Brot und Konserven. Gewünscht worden ist auch eine Brotschneidemaschine. Angeregt wurde die Installation eines Leergutautomaten, weil laut BI gegenwärtig die Kassiererin des Marktes die Leergutannahme nebenher mit erledigt. Gewünscht worden ist zudem die Bereitstellung von kleineren Einkaufskörben.

97 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass sie oft im NP-Markt kaufen

Die BI, an der Dachsberg-Anwohner und der Premnitzer Seniorenbeirat beteiligt sind, hatte im Eingangsbereich des Marktes Zettel mit Fragen ausgelegt. Vor wenigen Tagen ist die Aktion abgeschlossen worden. Die Initiatoren haben die Antworten ausgewertet und die Ergebnisse an die Bezirksleiterin und die Marktleiterin von NP übergeben. Die gemeinsame Auswertung der Aktion ist laut BI für Anfang März vorgesehen. Dann soll sich zeigen, welche Änderungen das Unternehmen vornehmen wird. An der Befragung beteiligt haben sich 137 Kunden, das entspricht rund einem Fünftel der ins Auge gefassten Haushalte. 97 Prozent der Teilnehmer erklärten, dass sie oft und regelmäßig im NP-Markt am Dachsberg einkaufen. „Hier handelt es sich um Stammkundschaft“, sagt Werner Coch, „viele von ihnen haben uns mitgeteilt, dass ihnen am allerwichtigsten ist, dass der Markt erhalten bleibt.“

Fragen an die Kunden waren: Wie oft kaufen Sie im NP-Markt ein – regelmäßig, oft, selten? Welche Waren kaufen Sie selten oder woanders? Welche Waren vermissen Sie? Welche Wünsche oder Vorschläge haben Sie?

Im November wurde bekannt, dass die Immobilie verkauft werden soll

Im November waren die Bewohner des Dachsberggebietes aufgeschreckt worden, als bekannt wurde, dass die Immobilie des NP-Marktes verkauft werden soll. Nicht wenige Premnitzer sahen das als eine Vorstufe zur möglichen Schließung des Marktes an. Eine Pressesprecherin der zuständigen Edeka-Zentrale in Minden betonte damals aber nach Anfrage dieser Zeitung: „Der NP-Markt wird Stand heute nicht geschlossen.“ Wenig später wurde bekannt, dass der Markt am Dachsberg nur rund 50 Prozent des üblichen Umsatzes macht.

Es gründete sich eine BI, die für den Erhalt des Marktes kämpfen will. Als erste Aktion verteilte die Initiative in der Umgebung 800 Flugblätter mit der Aufforderung: „Unser Markt ist in Gefahr – ändern Sie ihr Kaufverhalten!“ Es gab es ein Treffen mit Firmenvertretern, in der diese die Bereitschaft zum Zusammenwirken mit der BI bekundeten.

Von Bernd Geske

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