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Havelland BI wertet Kundenbefragung zum NP-Markt aus
Lokales Havelland BI wertet Kundenbefragung zum NP-Markt aus
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18:39 13.03.2017
Von einer Schließung des NP-Marktes im Wohngebiet am Dachsberg von Premnitz ist gegenwärtig keine Rede mehr. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Einige Vorstellungen der Kunden können erfüllt werden, diverse weitere Wünsche haben aber keine Chance. Die Bürgerinitiative (BI) zur Erhaltung des NP-Marktes im Wohngebiet am Premnitzer Dachsberg hat mit der Bezirksleiterin des Unternehmens und der Marktleitung am Freitag über die Ergebnisse ihrer Kundenbefragung gesprochen.

Wie die BI mitgeteilt hat, soll im NP-Markt noch in diesem Jahr die gewünschte Brotschneidemaschine aufgestellt werden. Die Wagenbox für die Einkaufswagen im Außenbereich soll verkürzt werden, um an dieser Stelle mehr Platz für Fußgänger und Pkw zu schaffen und eine mögliche Gefahrenquelle zu entschärfen. Das Unternehmen hat auch zugesagt, dass die gewünschte Installierung einer Klingel im Kassenbereich geprüft werden soll.

Gewünschter Leergutautomat für Einwegflaschen wird nicht aufgestellt

Eine nicht eben kurze Liste weiterer Kundenvorschläge wird aber keine Berücksichtigung finden. Ein Leergutautomat für Einwegflaschen, so teilt die BI mit, würde keine wesentlichen Erleichterungen für Kunden und Personal bringen, habe die Besprechung ergeben. Die wöchentliche Produktwerbung des Marktes werde wie bisher mit Aufstellern und in Schaukästen bekannt gegeben.

„Spezielle Theken für Fleisch, Käse, Backwaren und Frischfisch hat es in der Vergangenheit gegeben“, stellt die Bürgerinitiative fest, „sie haben sich aber nicht bewährt.“ Die von manchen Kunden gewünschte Imbissecke scheitere an der Tatsache, dass im Markt keine Kundentoilette vorhanden sei. Körbe für kleinere Einkäufe könnten dort nicht vorgehalten werden, weil sie nach den Erfahrungen des Marktes ständig gestohlen würden.

BI: Angeregte Sortimentserweiterungen teilweise nicht nachvollziehbar

Die zahlreich geäußerten Wünsche nach einer Sortimentserweiterungen seien teilweise nicht nachvollziehbar, stellt die BI fest. Denn der Markt habe mit zum Beispiel 85 Käse-, 80 Joghurt-, 20 Quark- und 23 Gefriergutsorten ein für einen Discounter überdurchschnittliches Angebot. Ähnlich sehe es bei Kosmetik aus.

„Das Gespräch ist grundsätzlich nach unserem Wunsch verlaufen“, sagt Margot Günther, die für den Seniorenbeirat der Stadt in der BI mitwirkt, „manches ist eben nicht machbar.“ Ihr sei wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass von einer Schließung des Marktes nach wie vor keine Rede sein könne. Er habe sich positiv entwickelt, die Aktion der BI sei sinnvoll gewesen. Die Kunden sollten sie sich selbstständig an das Personal wenden, betonte sie, wenn bestimmte Artikel fehlen oder nicht gefunden werden.

Von Bernd Geske

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