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BI will Brunsbütteler-Damm verlängern

Falkensee BI will Brunsbütteler-Damm verlängern

Seit wenigen Tagen laufen die Arbeiten in Falkensee am Kreisverkehr Spandauer Platz und an der Spandauer Straße (Landesstraße L 201). Die Baustelle erzeugt nach Ansicht der BI „Schönes Falkensee“ chaotische Zustände und Staus. Deshalb fordert die BI: Den Brunsbütteler Damm von der Stadtgrenze provisorisch zur L 20 verlängern. Das schaffe schnell Abhilfe.

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Am Kreisverkehr Spandauer Straße sind die Bauarbeiten seit einigen Tagen in vollem Gange. Die Staus sind erheblich. Pendler und Anwohner sind genervt.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Seit wenigen Tagen laufen die Straßenbauarbeiten in Falkensee am zentralen Kreisverkehr Spandauer Platz und an der Spandauer Straße (Landesstraße L 201). Die Baustelle mit ihren Baustellenampeln erzeugt nach Beobachtung der BISF schon jetzt chaotische Zustände und immense Staus in alle Richtungen, die von den Autofahrern kaum toleriert werden. Zu erwarten ist, dass sich die Probleme im Herbst und Winter vermutlich weiter verschlimmern werden.

Die Bauplaner regen an, die Baustelle „großräumig zu umfahren“. Dafür müssten diese bitte solch eine großräumige Umfahrung erst einmal schaffen! Fahrtverbindungen zwischen Falkensee und Berlin gibt es nur an der nun in Bau befindlichen Spandauer Straße/Falkenseer Chaussee und an der Seegefelder Straße/Seegefelder Weg. Am Seegefelder Weg in Berlin-Spandau wird ebenfalls gebaut, so dass dies keine Alternative ist; eine weitere Baustelle auf der südlichen Berliner Heerstraße (Bundesstraße B 5) ist absehbar.

Zur Abmilderung der unerträglichen Verkehrssituation in Falkensee, die über ein Jahr lang andauern wird, fordert die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) folgende Sofortmaßnahme: Mit einer provisorischen Verbindungsstraße wird für die Dauer der Bauzeit das Ende des Brunsbütteler Damms von der Berliner Stadtgrenze mit der Landesstraße L 20 verbunden, um eine zusätzliche Ost-West-Beziehung nach Falkensee zu erhalten. Das dortige Solarfeld hindert daran nicht, denn die Trasse ist im rechtskräftigen Bebauungsplan „D33 Solarpark“ der Gemeinde Dallgow-Döberitz freigehalten. Die schnelle Umsetzung einer einfachen Straßenverbindung sollte aus unserer Sicht leicht möglich sein, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die neue Straße wäre nur etwa 700 m lang.

Für die Umsetzung haben wir erste Vorschläge: Wir regen an, die neue vorübergehende Straßentrasse nur für den Pkw- und Radverkehr zu öffnen und Schwerfahrzeuge von der Benutzung auszuschließen. Dadurch dürfte sich eine vereinfachte und kostengünstige Bauweise ergeben. Zu überlegen wäre, dass von der provisorischen Verbindungsstraße aus Richtung Berlin nur nach rechts auf die L 20 in Richtung Falkensee abgebogen werden darf, um ein ggf. gefahrenbringendes Abbiegen nach links in Richtung B 5 zu vermeiden. Die Platzverhältnisse scheinen uns ausreichend gegeben.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre diese ad-hoc-Maßnahme quasi kostenlos zu erhalten: Den vergleichsweise geringen Baukosten steht die Einsparung von Kosten bei Tausenden von Pendlern gegenüber, die durch weniger Staus und kürzere Fahrzeiten Zeitverluste, Treibstoff und auch Abgase reduzieren.

Die BISF appelliert an alle Beteiligten, im Sinne der Verbesserung des Verkehrs rund um Falkensee diesen Maßnahmenvorschlag schnell und ernsthaft zu prüfen und ggf. die Finanzierung unbürokratisch zustande zu bringen. Dies wäre im Sinne vieler Bürger. Die BISF wandte sich mit diesem Anliegen an die Infrastruktur-Ministerin Frau Kathrin Schneider, Herrn Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen, Herrn Landrat Lewandowski, Dallgows Bürgermeister Hemberger und Falkensees Bürgermeister Heiko Müller. Stellungnahmen stehen in allen Fällen noch aus.

Von MAZonline

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