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BM-Wahl: Grüne haben eine Kandidatin

Wustermark BM-Wahl: Grüne haben eine Kandidatin

Bis zum 21. Dezember müssen die Kandidatenvorschläge zur Bürgermeisterwahl am 25. Januar im Wustermarker Rathaus vorliegen. Bisher steht fest: Die Grünen schicken eine Frau ins Rennen. CDU, SPD und Linke haben noch keine Entscheidung getroffen, die WWG verzichtet auf einen eigenen Kandidaten.

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Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) tritt wieder an.

Quelle: Peter. P. Weiler

Wustermark. Die Wustermarker Grünen haben sich als erste aus der Deckung begeben und einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde am 25. Februar benannt. Es ist eine Kandidatin, den Namen allerdings wollen die Grünen erst offiziell am Dienstag bekannt geben, „nachdem wir sie Montagabend in der Zählgemeinschaft vorgestellt haben“, sagt die Grünen-Ortsvereinsvorsitzende Ingeborg Kalischer. In Elstal war zu hören, es soll sich um Katja Schönitz handeln.

Damit machen die Grünen, die mit zwei Abgeordneten im Gemeindeparlament vertreten sind und mit CDU und SPD eine Zählgemeinschaft bilden, ihre vor Monaten getroffenen Aussagen wahr, in den Bürgermeisterwahlkampf mit einem grünen Kandidaten zu ziehen.

Noch unentschlossen sind die Christdemokraten in Wustermark. Wie Gemeindeverbandsvorsitzender Halvor Adrian gegenüber der MAZ sagte, habe der Vorstand am Mittwochabend zwar „die Weichen für den Bürgermeisterwahlkampf gestellt“, aber noch keine konkrete Empfehlung für einen Kandidaten abgegeben. „Wir werden das die Mitglieder entscheiden lassen und haben dazu für den 11. Dezember eine Versammlung angesetzt.“ Wenn man einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicke, dann wolle die CDU auch gewinnen.

Zwar habe sich in den letzten acht Jahren während der Amtszeit des Bürgermeisters Holger Schreiber (parteilos) vieles zum Positiven in Wustermark entwickelt , unter anderem die Konsolidierung des Haushaltes, aber es gebe auch Punkte, die zu kritisieren seien. Adrian: „Herr Schreiber hat sich zu wenig eingebracht als Moderator zwischen Verwaltung und Gemeindevertretern, und auch einige Alleingänge wie bei der Verdichtung der Eisenbahnersiedlung in Elstal zu verantworten.“

Bei den Wustermarker Linken (drei Sitze in der Gemeindevertretung) ist noch völlig offen, „ob und wenn ja, dann wen wir als Kandidaten aufstellen“, sagt Fraktionschef Tobias Bank.

Bei der Wustermarker Wählergemeinschaft (WWG), die auch drei Sitze im Parlament hat, ist klar: „Wir werden keinen eigenen Kandidaten benennen“, so Fraktionschefin Elke Schiller. „Wir haben uns noch nicht festgelegt, welchen Kandidaten wir im Wahlkampf unterstützen werden.“

Das haben die Wustermarker Sozialdemokraten auch noch nicht. In der Sitzung des Ortsvereins am Mittwochabend wurde einstimmig entschieden, „dass wir erstmal keinen anderen Bewerber unterstützen“, erklärte die Ortsvereinsvorsitzende Christina Hanschke und ergänzte: „Einen eigenen SPD-Kandidaten haben wir nicht aufgestellt.“

Die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Wustermark erfolgt am 25. Januar 2018. Bis zum 21.Dezember müssen die Kandidatenvorschläge beim Wahlleiter im Wustermarker Rathaus eingegangen sein.

Von Jens Wegener

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