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Havelland Babett Ullrich vorgestellt
Lokales Havelland Babett Ullrich vorgestellt
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02:16 27.06.2015
Neu im Rathaus von Falkensee: Babett Ullrich. Quelle: Malies Schnaibel
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Falkensee

Die ersten Vorstellungsrunden hat Babett Ullrich hinter sich. Die 44-Jährige ist im Falkenseer Rathaus das neue Gesicht der Wirtschaftsförderung. Nach einigen personellen Wechseln und Monaten, da der Fachbereich ohne Leitung war, gab es zum 1. Mai einen Neustart.

Babett Ullrich hatte sich auf eine Ausschreibung beworben und gegen etwa 40 Mitbewerber durchgesetzt. Ihre ersten Runden hat sie schon in der Stadt gedreht, hat mit Geschäftsleuten, Handwerkern und Wirtschaftsleuten gesprochen.

Babett Ullrich ist keine Fremde in der Stadt, seit 2004 wohnt und arbeitet sie in der Stadt. Ihre beiden Kinder sind in der Zeit geboren, gehen hier zur Schule.

Geboren wurde Babett Ullrich in der Nähe vom sächsischen Zwickau, dort hat sie Physikalische Technik studiert und bei einem Auslandsaufenthalt in der Nähe von London ihr Vordiplom gemacht. In studienbegleitenden Jobs sammelte sie Erfahrungen in Umwelt- und Planungsbüros als CAD-Zeichnerin und Bürokraft. Nach dem Umzug nach Berlin ließ sie sich zur Fremdsprachenkorrespondentin an der IHK ausbilden. Neun Jahre arbeitete sie bei einem amerikanischen Technologiekonzern, der Texas Instruments Dtl. GmbH. Sie war Vorstandsassistentin und schließlich Site Service Support Coordinator. Ein wohlklingender Name, wie ihn die Geschäftswelt international mag. „Ich war für administrative Bereich der Berliner Niederlassung zuständig“, erklärt die dynamische Frau, die sich in der Zeit auch zur Betriebswirtin ausbilden ließ. In Falkensee arbeitete die junge Mutter als Büroleiterin der Falkenseer Firma Riedrich Facility-Management, schließlich ab 2010 als Geschäftsführerin der Saubär GmbH, einem Dienstleiter für Reinigungsarbeiten und Hausmeisterdienste.

„Da habe ich einen Teil von Falkensee kennengelernt“, sagt Babett Ullrich, jetzt blickt sie die Stadt von einer anderen Seite an. An der neuen Aufgabe reizt sie die Vielfalt der Tätigkeit. „Falkensee hat 3500 Unternehmen, die meisten sind klein- oder mittelständige Betriebe“, weiß sie. Und: „Falkensee ist kein Industriestandort, soll es auch nicht sein.“ Die Stadt hat eine andere Struktur, die soll entwickelt werden. Dazu zählt die Begleitung von Neuansiedlungen. „Wir liefern Informationen, zeigen Fördermöglichkeiten auf, stellen Kontakte her“, sagt die Frau, der man die Kontaktfreudigkeit anmerkt. Die hat sie in ihren ersten Wochen schon unter Beweist gestellt. Sie will den Dialog zwischen Verwaltung und Unternehmen wieder intensivieren, will sehen, wo die Arbeit von Gruppen vernetzt werden kann. „Wir müssen da keine neuen Strukturen schaffen, vieles gibt es in Falkensee bereits“, sagt sie mit Blick. Aber sie will einen intensiven Dialog befördern, etwa durch Unternehmerstammtische zu konkreten Themen wie Datensicherheit, Fachkräftemangel und anderes.

Von Marlies Schnaibel

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