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Für Beachboys und Schwimmer

Badesaison im Havelland ist eröffnet Für Beachboys und Schwimmer

Im Nauener Stadtbad beginnt am Sonnabend die Saison, die Ketziner haben schon vor einer Woche begonnen, in Falkensee sind bereits am 1.Mai die ersten Badefreunde am Beckenrand gewesen. Und auch in Brieselang hat die Badesaison schon begonnen. Die Badesaison im Havelland zieht die unterschiedlichsten Typen ins Freie und ins Wasser.

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Quelle: Marotzke

Havelland. Matthias Kwauka hat sich sein rotes T-Shirt übergezogen, er ist nicht zu übersehen. Der Wustermarker arbeitet seit zwölf Jahren im Falkenseer Waldbad als Fachangestellter für Bäderbetriebe, wie es offiziell heißt. Für die Leute aber ist er der Bademeister. Der alles im Blick hat, sich um alles kümmert. Das kann manchmal ganz schön viel sein, wenn sich hunderte Besucher pro Tag durchs idyllisch gelegene Bad drängen. Das ist in diesen Tagen aber eher ruhig. "Aber am ersten Tag ging es gleich um 9 Uhr los", erzählt er, "ein Falkenseer Pärchen, passionierte Frühschwimmer, zogen ruhig ihre Bahnen durchs Wasser." Derweil hüpft eine Elster über die Wiese, an der Salzburger Straße läuft ein Fuchs. Waldbad eben.

Die unterschiedlichsten Bäder

Das Falkenseer Bad mit seinem25-Meter-Becken und der großen Rutsche zählte im vergangenen Jahr 31.300 Gäste, rechnet Ralf Haase vor. Der Gegefa-Geschäftsführer ist auch für das Waldbad zuständig. In der Wintersaison wurde ein bisschen am Bad gebaut, die Rutsche erhielt einen Unterschwimmschutz. Wegen der Sicherheit. Ansonsten bleibt viel beim Alten, vor allem die freundlichen Eintrittspreise mit Stundenkarten für einen Euro und Tageskarten für 3 Euro bei Erwachsenen.

Nicht zu vergleichen mit dem Sommerbad Staaken-West. Das wollten die Berliner Bäderbetriebe eigentlich schließen, nach heftigen Protesten aus Spandau dann doch ein Nachgeben: Schließlich stimmte die Finanzverwaltung Berlin zu und stellte 497.000 Euro zur Verfügung, um die Öffnung des Sommerbades Staaken wie auch des Strandbades Tegel zu sichern. Nun öffnet das Staakener Bad mit seinem 25-Meter-Becken am 13. Juni, der Normaleintritt kostet hier 5,50 Euro am Tag.

Naturbadestellen in Brieselang und Ketzin

Öffnen oder schließen, das war für die Nauener überhaupt nicht die Frage. Das Stadtbad präsentiert sich in Hochform, es wird von der DLR Nauen betrieben. Drei Becken, vier Fachangestellte für Bäderbetriebe, drei Imbissverkäuferinnen und ein großes Serviceangebot sprechen für die große Anlage. All das hat auch seinen Preis, eine Tageskarte für die Großen kostet 6 Euro.

Und die Nauener sind dafür bekannt, dass sie ihr Schwimmbad mit der parkähnlichen Anlage nicht nur zum Baden nutzen, sondern auch für Veranstaltungen wie Beachparty, "Kultur am Beckenrand", Oktoberfest oder Holi-Festival der Farben.

Wem gekachelte Becken nicht die wahren Badefreuden bringen, der kann sich an Naturbadestellen ausleben. Dem Bad am Brieselanger Nymphensee und dem Ketziner Stadtbad an der Havel sind gerade ausgezeichnete Wasserqualität bescheinigt worden. In Ketzin kann man längst mehr als baden und schwimmen. Sportlich aktive Menschen können sich Ruderboote und Kanus ausleihen. "Neu ist das Stand-up-Paddling", sagt Michael Reppin von der Stadtverwaltung. Die Stadt hat dafür Bretter angeschafft, darauf können sich Mutige als Beachboy bei einer Mischung aus Surfen und Paddeln beweisen. Wer noch nicht so weit ist, kann in Ketzin auch erst mal das Schwimmen lernen. Ein Angebot, das auch in Nauen und Falkensee gemacht wird.

Von Marlies Schnaibel

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