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Havelland Bäume trimmen für die Buga
Lokales Havelland Bäume trimmen für die Buga
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00:17 30.10.2013
Amtsdirektor Jens Aasman schaufelt zusammen mit Horst Schwenzer. Quelle: Norbert Stein
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Stölln

Eine alte Sichtachse wurde bereits freigeschnitten. Mit der Herrichtung des Hauptweges zum Fliegerpfad wurde auch begonnen. Stück für Stück geht es vorwärts im Gutspark von Stölln. Wenn 2015 die Besucher der Bundesgartenschau in das Fliegerdorf kommen, werden sie durch einen alten Landschaftspark wandeln können, der seinen historischen Charme wiederbekommen hat. Dazu haben am Wochenende die Teilnehmer des 3. Parkpflegeseminars mit beigetragen. Rund 30 Personen aus ganz Deutschland waren gekommen, um bei der Wiederherstellung der historischen Park- und Gartenanlage zu helfen.

Die Gründe dafür waren unterschiedlich: „Für mich ist der Wochenendeinsatz im Stöllner Gutspark eine gute Abwechslung zu meiner Arbeit auf dem Flughafen“, sagte Frank Gryga. Der Mann aus Halle an der Saale war auch schon zu den ersten Parkpflegeseminaren im Herbst 2012 und im Frühjahr 2013 gekommen, wie auch Irmtraud Krumrey aus Schwäbisch Hall. Als Kind sei sie in den Ferien oft bei ihrer Großmutter in Stölln gewesen, erzählte die Frau am Freitagnachmittag beim Einsammeln von Baumschnitt.

Dass Stölln nun zu den Gastgebern einer Bundesgartenschau gehört, sei eine wunderbare Sache. Da müsse man einfach mithelfen, sagte sie. Ganz ähnlich äußerten sich zwei Frauen, die aus Wernigerode angereist waren. Hartmut Kraft aus Schönholz hatte für den Einsatz auf etwas verzichtet, das ihm in seiner Freizeit sonst sehr wichtig ist. Er war nicht Angeln gegangen. „Der Horst hat zu mir gesagt, wir machen damit. Da konnte ich nicht Nein sagen“, erzählte er. Überzeugt hatte ihn mit einem Satz Horst Schwenzer. Er ist Vorsitzende des Otto Lilienthal Vereins Stölln. Schwenzer war mit mehren Vereinsmitgliedern in den Gutspark gekommen. Er selbst bildete mit dem Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann ein Einsatzteam. Mit Schubkarren voller schwerer Muttererde füllten sie Unebenheiten im Boden auf. Frauen harkten danach die Erde glatt. Blumenzwiebeln, rund 2500 Krokusse und 80 Narzissen, wurden in die Erde gestreckt.

Ralf Hebestreit, Projektkoordinator beim Buga-Zweckverband, hob mit einem Minibagger Pflanzlöcher aus, in die am Samstag insgesamt 20 Linden, Esskastanien, Maulbeerbäume und Mammutbäume gesetzt wurden. Auf einer Wiese wurden 17 Obstbäume gepflanzt.

Neben der neuen Streuobstwiese werde ein holländischer Blumenhändler zur Buga einige Beete gestalten, sagte Frank Schröder, Leiter Planung und technische Durchführung beim Buga- Zweckverband, am Freitagabend bei einer gemütlichen Informationsrunde. Am Kaminfeuer in der Hipporie plauderten die Teilnehmer über ihre Arbeit und ließen sich Interessantes über die Geschichte des Gutsparks sowie über die Vorbereitungen zur Buga informieren.

Auf die Idee, den Gutspark wieder herzurichten, sei man erst Ende 2011 gekommen, sagte Frank Schröder. Finanziert wird das Vorhaben vor allem aus Spenden und mit der Hilfe von Sponsoren. Damit alles wie geplant werden kann, fehlen aber noch 45.000 Euro.

Von Norbert Stein

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