Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Bahncampus: Ein Impuls für die Region

Technologieprojekt Bahncampus: Ein Impuls für die Region

Am Dienstag besuchte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Rangierbahnhof in Elstal, um sich über den dort geplanten Bahntechnologie-Campus zu informieren. 12,8 Millionen Euro sollen bis 2018 in den Standort investiert werden. Erste Firmen seien schon interessiert.

Voriger Artikel
Musikfestspiele: Für Verliebte und Geliebte
Nächster Artikel
Amt Rhinow soll Hundehaltung kontrollieren

Dietmar Woidke und Bahncampus Geschäftsführer Günther Alsdorf (l.) vor dem alten Lokdepot..

Quelle: Danilo Hafer

Elstal. Nicht mit der Bahn, sondern mit dem Auto reiste Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag zum Bahnhof in Elstal, um sich über den geplanten Bahntechnologie-Campus Havelland zu informieren. Noch deutet nicht viel darauf hin, dass hier einmal das größte Infrastrukturprojekt des Landkreises Havelland entstehen soll. Doch es gebe schon zahlreiche Investoren, die nur darauf warten würden, sich in Elstal anzusiedeln, sagte Günther Alsdorf, Geschäftsführer der Bahntechnologie Campus Havelland GmbH. So habe es schon sehr konkrete Gespräche mit einem Hersteller von Elektrokomponenten gegeben.

Es gab bereits konkrete Gespräche mit Firmen

Der Bahntechnologie Campus soll auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs in Elstal entstehen. Das Infrastrukturprojekt ist ein gemeinsames Vorhaben des Landkreises und der Havelländischen Eisenbahn (HVLE). Auf dem gesamten Areal soll ein Zentrum aus Forschung, Entwicklung und Erprobung in Bezug auf den Eisenbahn- und speziell den Güterverkehr geschaffen werden. „Der Bahnhof Elstal liegt dafür einfach an einer prädestinierten Stelle“, sagte Günther Alsdorf.

Auch die Havelländische Eisenbahn wird ihren Firmensitz komplett von Spandau nach Elstal verlagern. Bis 2018 soll dies geschehen, heißt es aus dem Unternehmen. Dann werden allein 170 Mitarbeiter der HVLE ihren Arbeitsplatz in der Gemeinde Wustermark haben. Um ausreichend Platz für die Neubauten zu schaffen hat die HVLE im letzten Jahr, zu den bereits in ihrem Besitz befindlichen 22 Hektar, weitere 12 Hektar rings um den Wasserturm gekauft. Dort ist der Bau von Büros und Werkstätten geplant.

Rund 12,8 Millionen Euro sollen zur Realisierung des Projektes Bahncampus in den ersten drei Jahren investiert werden. Der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf 6,4 Millionen Euro. Ein gleicher Teil soll durch Fördermittel finanziert werden.

Woidke: Würde mich sehr freuen, wenn das Vorhaben realisiert wird

Die Fördermittelantrage seien inzwischen auch schon beim Land eingegangen, teilte Bahncampus-Geschäftsführer Alsdorf mit. Seine Hoffnung liege nun auch bei Ministerpräsident Dietmar Woidke. Dieser interessierte sich vor allem für die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung auf dem Bahncampus, sprach sich aber generell für den Ausbau des europäischen Schienenverkehrs aus. Der Bahncampus sei ein wichtiger Impuls für die Region Berlin-Brandenburg. „Das ist jetzt noch keine Fördermittelzusage aber ich würde mich sehr freuen, wenn das Vorhaben Bahncampus realisiert würde“, sagte Woidke.

Von Danilo Hafer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg