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Havelland Bahntechnologie Campus geplant
Lokales Havelland Bahntechnologie Campus geplant
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02:17 13.11.2015
Das bislang ungenutzte Areal rings am Wasserturm ist in das Vorhaben eingebunden. Quelle: Fotos: Tanja M. Marotzke (2)
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Elstal

Eines der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Havelland für die nächsten Jahre könnte auf dem Gelände des Rangierbahnhofes in Elstal entstehen: der Bahntechnologie-Campus Havelland. Dahinter verbirgt sich ein gemeinsames Vorhaben des Landkreises und der Havelländischen Eisenbahn (HVLE). Mit ins Boot genommen werden sollen außerdem die Gemeinde Wustermark und die Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft (IPG) in Potsdam, die auch das Güterverkehrszentrum Wustermark entwickelt. Es gehe darum, auf der gesamten Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofes ein Zentrum aus Forschung, Entwicklung, Erprobung in Bezug auf den Eisenbahn- und speziell den Güterverkehr zu schaffen. Dazu sollen sich Firmen und Forschungseinrichtungen in den nächsten Jahren auf dem Areal ansiedeln. Dazu gehört auch, dass die Havelländische Eisenbahn ihren kompletten Firmensitz von Spandau nach Elstal verlagert. Bis 2018 wollen wir das erledigt haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Günther Alsdorf bei der Vorstellung des Projektes. Etwa 170 Mitarbeiter der HVLE werden dann in der Gemeinde Wustermark ihren neuen Arbeitsplatz haben.

Damit alles ins Rollen kommt, hat die HVLE gerade zu den bereits in ihren Besitz befindlichen 22 Hektar des Bahngeländes in Elstal jetzt die restlichen 12 Hektar rings um den alten Wasserturm gekauft. Dort sind vor allem die Neubauten von Büros und Werkstätten geplant. „Wir brauchen den Grund und Boden, eisernen Willen und ein wenig Kleingeld“, sagte Günther Alsdorf. Mit Kleingeld meint er eine Gesamtinvestitionssumme von etwa 12,8 Millionen Euro für die ersten drei Jahre ab 2016. Der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf 6,4 Millionen. „Allerdings muss der Kreistag am 7. Dezember darüber noch abstimmen“, sagte Landrat Burkhard Schröder (SPD) Er sei zuversichtlich, dass die Kreistagsmitglieder die Chance, diesen Standort weiterzuentwickeln, erkennen und die Investition, die mit einem gewissen Risiko verbunden ist, befürworten würden.

Noch eine weitere finanzielle Hürde müsse überwunden werden, ergänzte Kreiswirtschaftsdezernent Andreas Ernst (SPD), der Aufsichtsratsvorsitzender der HVLE ist: „Ohne Fördermittel werden wir das nicht schaffen.“ Mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg habe es dazu Vorgespräche gegeben. „Wenn der Kreistag die Eigenmittel von 6,4 Millionen freigibt, stellen wir den Fördermittelantrag“, so Ernst.

In der zum 1. Januar 2016 zu gründenden Bahntechnologie Campus Havelland GmbH, die zwei Geschäftsführer haben wird, ist der Landkreis Havelland mit 51 Prozent der Hauptgesellschafter. Die HVLE wird 45 Prozent Anteile erwerben, die IPG (3 Prozent) und die Gemeinde Wustermark (1 Prozent). Auch die Wustermarker Gemeindevertreter werden darüber noch zu entscheiden haben. Schon sieht Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) nur Vorteile: „Dieser Ort lebt Eisenbahn. Seit über 100 Jahren. Also ist es wichtig, dass wir hier mitreden können.“

Von Jens Wegener

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