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Havelland Barrierearme Musterwohnung wird gebaut
Lokales Havelland Barrierearme Musterwohnung wird gebaut
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07:20 16.07.2016
Roger Lewandowski (r.) und Hartmut Fellenberg besiegeln die Vertragsunterzeichnung mit einem Handschlag. Quelle: Ch. Schmidt
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Rathenow

Am Freitagvormittag unterzeichneten Landrat Roger Lewandowski und der Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR), Hartmut Fellenberg, den Vertrag zur Errichtung einer Musterwohnung im Friedrich-Ebert-Ring 92a. Es ist der Startschuss für eines der größten Vorhaben im Rahmen des Demografie-Projekts des Landkreises.

Dessen Ziel ist es, den Bürgern frühzeitig Lösungswege aufzuzeigen, die ihnen dabei helfen, so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben, machte Lewandowski in einem Pressegespräch deutlich.
Die KWR wird als Partner zunächst die Wohnung aus ihrem Bestand baulich anpassen und ausstatten. Ab November soll sie dann zunächst für drei Jahre als Beratungsstelle genutzt werden.

Vom Duschklappsitz bis zum Schlüsselfinder

Christina Höffler, die als Sozialplanerin des Landkreises das Projekt begleitet, machte deutlich, dass es sich keineswegs um ein hoch technisiertes sogenanntes Smarthome handelt: „Bei der Ausstattung wurde der Fokus auf einfache technische Lösungsmöglichkeiten gelegt, die die Bürger weder finanziell noch in der Handhabung überfordern.“

Auf 60 Quadratmetern sollen Ausstattungselemente wie eine optische Klingel, höhenverstellbare Waschtische, Duschklappsitz, automatische Herdabschaltung, Schlüsselfinder oder Staubsaugerroboter vorgestellt werden. Dabei gehe es nicht darum, alles zu übernehmen. Vielmehr soll die Musterwohnung den Bürgern zeigen, was der Markt bietet ohne dabei für bestimmte Produkte zu werben.

Einziger Wachstumsmarkt ist die Generation 64-Plus

„Es ist im Demografie-Projekt das erste Vorhaben dieser Art und hinsichtlich des Finanzvolumens in Höhe von rund 97 500 Euro eines der größten neben dem Bau des Familiencafés in Falkensee“, erklärte die Demografie-Referentin des Landkreises, Sabine Kosakow-Kutscher. Mit einem Anteil von rund 27 000 Euro für Miet- und Nebenkosten beteiligt sich die KWR an dem Projekt. „Es gibt nur einen Wachstumsmarkt in Rathenow und das ist die Generation 64 plus“, machte Hartmut Fellenberg deutlich. Auf diese Tatsache müsse die KWR ihre Unternehmensstrategie ausrichten. Die Musterwohnung passt da sehr gut ins Konzept.

Fellenberg wies zugleich darauf hin, dass man auch etwas für junge Leute tun muss. Deshalb setze er auf eine generationsgerechte Modernisierung des Wohnungsbestands, bei der auch die Bedürfnisse von Familien berücksichtigt werden. Ein Beispiel dafür sei die Rollatoren-Box im Eingangsbereich: Älteren Menschen erleichtert sie den Zugang zum Rollator, Familien können sie nutzen um den Kinderwagen sicher abzustellen.

Von Christin Schmidt

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